Donnerstag, 26. August 2010

Thing of the Week: Steak Bar

In dieser Woche präsentiere ich euch den Steak Bar. So viel ich weiss, kommt der Steak Bar aus den USA aber passt auch gut zum abenteuerverrückten Neuseeland. Der Slogan "Feed your wild side" passt auch gut zu mir. ;) Jedenfalls der Steak Bar ist ein geräucherter Rindfleischstreifen im Teriyaki-Geschmack. Das ist wohl der Geruch, an den man sich zuerst gewöhnen muss. Aber ja, es ist pures Fleisch, pure Energie. Ideal in einem langen Rennen oder direkt nach einem Rennen. Anstatt ein Farmer oder so. ;)

Zutaten: Rindfleisch, Zucker, Sojasauce, Salz, Aromastoffe, Maltodextrin, hydrolysiertes pflanzliches Eiweiss, Geschmacksverstärker, Antioxidationsmittel, Raucharoma, ... ein paar E-Nummern.

Nährwertangaben pro 100g: Energie: 1200 kJ, Protein: 36g, Kohlenhydrate: 18g, Fett: 3g

Montag, 23. August 2010

Abwechslungsreicher OL

Am Sonntag war ich wieder einmal an einem OL und habe dieses Mal die längste Bahn gewählt - 10.4km ohne Angabe der Steigung. Das Gelände war wie bei meinem ersten OL hier - schön. Es macht wirklich Spass in diesem Wald herumzurennen, vor allem wenn nichts am Boden liegt.
Es war aber nicht ganz überall so. In einem Teil war es so dicht, dass man kaum 5 Meter weit sah. Und bei Posten 17-19 hatten sie frisch geholzt.

Im Grossen und Ganzen lief es mir technisch recht gut (nachdem ich mich nach dem ersten Posten an den Massstab und die Karte gewöhnt hatte und merkte, dass ich stehen bleiben muss um die Karte in den feinen Gebieten lesen zu können).

Ich habe sogar die Routen eingezeichnet (nachdem sich Höck beschwert hat).

Edit: Gerade eben ist die Rangliste gekommen, ich wundere mich wie man 30 Minuten schneller sein kann... liegt wohl an meiner Fitness. ;)
Rangliste
Zwischenzeiten

Donnerstag, 19. August 2010

Thing of the Week: Auckland's Transportsystem

Das "Ding der Woche" muss nicht immer etwas Gutes sein. So präsentiere ich diese Woche Auckland's Verkehrs(chaos)system. Ich konnte nun in den ersten 5 Wochen einige Erfahrungen sammeln, wie man sich hier fortbewegen kann.

Zu Fuss
Ist eigentlich ganz nett. Es hat viele Parks und die Trottoirs sind immer vorhanden. Also das ist sicher zu empfehlen, wenn man viel Zeit hat und nicht sehr weit möchte - denn die Stadt ist riesig.

Mit dem Velo
Ich bin ja schon mit dem Velo zu meiner Uni gefahren und interessanterweise seither nicht mehr. Gut, das Wetter gefällt mir einfach nicht. Ausserdem gibt es nicht so viele Fahrradwege - leider. Und was ich auch interessant finde, dass es online eine "Velo Crash Karte" gibt. Interessant, nicht?

Mit dem Auto
Ich glaube jeder Neuseeländer, der älter als 15 ist (ab dann kann man anfangen mit Auto fahren) besitzt ein Auto. Ich glaube ich bin einer von wenigen, die mit ÖV zur Uni reisen. Jedenfalls, das Auto ist wohl das beste Mittel, durch die Stadt zu kommen. ABER nicht am Morgen und am Abend. Die Autobahn durch die Stadt ist fast den ganzen Tag bumsvoll.

Mit dem Bus
Ja, das war mein Favorit in den ersten beiden Wochen. Bis ich zweimal im Verkehr stecken blieb und fast 30-45 Minuten länger hatte. Auch sonst, der Fahrplan ist für schön da. Der Bus kommt oder kommt halt eben nicht. Es lohnt sich hier, sicher 2 Busse vorher ins Visier zu nehmen, so hat man eine Chance rechtzeitig am Ziel zu sein.

Mit dem Zug
Das ist jetzt mein Favorit. Ich benötige 10 Minuten zur Haltestelle, dann 10 Minuten bis Newmarket und von dort vielleicht 15 Minuten bis Mt Albert, von wo ich es in 10 Minuten zu Fuss zur Uni schaffe. Das sind rund 50 Minuten, wenn alles RUND läuft. Der Zug fährt nach Fahrplan und manchmal sogar früher (habe ich gemerkt). Und das zweite Problem ist, dass ich in Newmarket 1 Minute Zeit habe umzusteigen und um das Perron zu wechseln. Da die Züge eben doch nicht immer pünktlich sind, kann es da eng werden. Auch hier empfiehlt es sich, sicher einen Zug früher nehmen.
Und was ich noch sagen will, es ist nicht so, dass es ein grosses Bahnnetz ist (es besteht vielleicht aus 3 Linien) und so viele Züge fahren nicht, dass es so kompliziert sein könnte, einen Fahrplan zu erstellen, der einigermassen die verschiedenen Linien berücksichtigt.

Tickets
Das ist auch ein interessantes Kapitel. Ich habe im Moment drei verschiedene Tickets in meinem Sack. Ein Bus-Ticket (das aber nur für eine bestimme Region bzw. Firma gültig ist. Nicht z.B. für den Bus in Ellerslie), zwei Bahntickets (eine 10-Fahrtenkarte für 1 Zone und eine 10-Fahrtenkarte für 2 Zonen). Ja ja, das Gute ist, wenn man kein Ticket hat, kann man es einfach im Bus/Zug kaufen. Und wenn es niemand merkt, muss man gar nicht bezahlen.
Und eben, das eine Bus-Ticket (das ist eigentlich eine aufladbare Karte) konnte ich immer noch nicht auftreiben. Im Bus schicken sie mich in einen Shop und im Shop verweisen sie mich auf den Bus-Fahrer...).

Dienstag, 17. August 2010

Gefahr an Geburtstagen

Am 15. August hatte Jesse Geburtstag und wurde 9 Jahre alt. Er lud 13 Schulkameraden ein (alle im selben Alter) und wir gingen alle zusammen in die Kletterhalle. Die Gefahr für mich war relativ klein, ich hatte mehr Angst um die jungen wilden Jungs. Am Anfang mussten wir aufpassen, dass alle die Karabiner richtig handhaben. Es war jedenfalls einen heiden Spass ihnen beim Klettern zuzuschauen, sie schienen es alle zu mögen. Ich kam selber nicht zum Klettern, musste meine Augen auf die Jungs richten.
Was passiert, wenn man einem Jungen 2 Dollar gibt? Alle Jungs stehen hinter den Spielautomaten und machen das, anstatt zu klettern. Ryo, so hiess er, wusste schon, warum er mich nach Geld fragt und nicht die Eltern - cleverer Junge! ;)
Das anschliessende (Wett-)Essen oberhalb der Kletterhalle ging rasch über die Bühne. Die Jungs hatten wohl anderes im Kopf. Ich hatte nichts dagegen, so konnte ich mich gemütlich hinsetzen und einige Resten essen (Pizza, Kuchen, Ananas, ... ).
Zum Znacht gingen wir ins Restaurant Dennie's, das war Jesse's Wunsch. Ich ass einen Poulet-Teller mit Pommes Frites. Das spezielle war, dass es auf einer heissen Platte serviert wurde und während dem Essen immer noch Öl spritzte...



Jennifer's Geburtstag
Nur einen Tag später hatte auch schon Jennifer Geburtstag. Ich als Gentleman brachte ihr natürlich einen Blumenstrauss nach Hause. ;) Am Abend fuhren wir 4 in ein Restaurant in die Stadt. Dort gab es Japanisch (Teppanyaki). Wir können es etwa mit dem Ort in Mägenwil (Sagakhan) vergleichen. Es wurde also direkt vor unseren Augen gekocht auf einer heissen Platte. Aber das witzige war, dass das "Publikum" miteinbezogen wurde. So gab es einmal Omelette, die er in Stücke schnitt und dann mussten wir die Stücke mit dem Maul fangen. Ein anderes Mal erhielten wir ein leeres Gefäss, mit dem wir ein rohes Ei fangen mussten. Ziemlich eine Sauerei, wenn es daneben ging. Und zu guter letzt warf er uns ein ganzes Schüsselchen voller Reis zu, das wir mit einem leeren Schüsselchen fangen mussten... es war ein heiden Spass!!


So kochte der gute Mann

Sonntag, 15. August 2010

Von der Strasse in den Park

Am Freitag regnete und windete es den ganzen Tag. Das machte mich nicht so an, das Haus zu verlassen. Ich begann hingegen mit einer Doku, die ich bald einmal fertig haben muss. Es geht um die Analyse eines Multimedia-Produktes (sehr interessant...). Jedenfalls war ich nicht sehr produktiv (was ja nicht weiter verwunderlich ist...). Ich muss in der naechsten Zeit noch so einiges fertig machen, unter anderem das Design von unserer iPhone Applikation. Mal schauen...

Jedenfalls gestern entschied ich mich wieder etwas aktiv zu sein. Am Donnerstag schrieb ich irgend einem Athletik-Club hier in Auckland, ich moechte etwas trainieren. Deshalb habe ich auch schon fuer den naechsten Dienstag um 06:40 Uhr abgemacht fuer ein Jogging. ;) Er meinte aber, ich koennte ja am Samstag an einer Staffel mitmachen, weil sie noch jemand braeuchten. Die Strecke war 5km. So entschloss ich mich kurzerhand dafuer. Warum auch nicht ...
Die Staffel war nicht mit Massenstart sondern "Einzel-Start" fuer jedes Team. Ich musste die 4. und letzte Strecke meines Teams laufen. Ich fuehlte mich relativ gut (nicht wie am Donnerstag bei meinem Training um den Cornwall-Park). Ich hatte keine Uhr und so wusste ich unterwegs nicht, wie ich drin bin. Jedenfalls beendete ich das Rennen in etwa 18 Minuten (unbestaetigt) und ich wuerde mal sagen das ist akkzeptabel fuer mein erstes Strassen-Rennen seit Langem... (Asphalt ist halt schon nicht so toll).

Ich musste danach gleich gehen, weil ich den Bus erwischen musste. Puenktlich war ich allemal bei der Bushaltestelle, nur fuhr der Bus auf der anderen Strassenseite und bis ich das realisierte, fuhr dieser auch schon weg. Ich habe dann kurzerhand Jennifer als Taxi organisiert, die mich zum naechsten Event brachte. Naemlich ein OL-Sprint von meinem Club.

Also nur rund 1 1/2 Stunden spaeter startete ich zu diesem Sprint. Meine Beine fuehlten sich schwer an. Aber wie das so ist in einem Parksprint bei mir - nur Vollgas. Ich setze mich fuer solche Sprints selber sehr fest unter Druck und habe auch ein gesundes Selbstvertrauen in Parksprints - warum das so ist, keine Ahnung. Aber es funktionierte recht gut. Nur einen Posten suchte ich rund 15 Sekunden und einmal wusste ich nicht, ob ich durch das Gruen darf oder nicht. Ich erlief mir einen ungefaehrdeten Sieg. :)

Rangliste
Rangliste mit Zwischenzeiten