Freitag, 11. Februar 2011

1 1/2 Stunden Action!

Für heute hatten wir etwas Spezielles gebucht – nämlich eine Quad Bike Tour. Nachdem ich es in Australien nie geschafft hatte, eine solche Tour zu machen wurde es nun höchste Zeit. Das Wetter war grandios heute und für Westküste-Verhältnisse eher aussergewöhnlich. ;)

Aber zuerst mussten wir den Morgen noch irgendwie durchbringen. Dazu fuhren wir noch zum Cape Foulwind und besichtigten einen nicht sehr spektakulären Leuchtturm. Danach fuhren wir noch zur nahe gelegenen Seelöwen Kolonie. Von dieser Gruppe waren aber nicht gerade viele am Land. Etwa 2 oder 3 Seelöwen konnten wir aus der Distanz erspähen.

Spass pur!
Nun war es an der Zeit, zum Ort des Geschehens zu fahren. Wir waren eine Gruppe von 4. Das Lustige war, die anderen Beiden waren auch Schweizer. Der Instruktor hat uns dann innerhalb von einer Minute schnell die Funktionsweise des Quad erklärt. Das ging etwas schnell. Ich musste dann ab und zu nachfragen. Es wurde also nicht lange gezögert und wir waren mit Gummistiefeln, Helm und schneller, gelber Brille unterwegs.
Zuerst hat mich das ständig durchgeschüttelt und ich war mehr beschäftigt die Gangschaltung richtig zu handhaben. Ich war der erste Fahrer hinter dem Instruktor, weil ich der einzige Anfänger war. So war ich auch ständig unter Druck, damit es den Anderen nicht langweilig wird hinter mir.

Wir sind auf einem 15 ha grossen Gelände herum gefahren, wo es alles vordefinierte Quad Bike Spuren hat. Es ging über Stock und Stein, Wald und Wurzeln, Sand und Wasser. Kurven gab es auch und dann musste man das Gewicht richtig verteilen, man wollte ja nicht umkippen und $30 Strafe bezahlen.

Bei einem Fluss konnten wir noch durch das Wasser fahren. An einigen Stellen gab es Schlammlöcher und man musste aufpassen, dass man nicht stecken blieb. Aber das gelang nicht immer. So ist sicher jeder einmal stecken geblieben und es dauerte dann immer ein wenig, bis der Quad wieder draussen war.

Wenn man in einer solchen Gruppe unterwegs ist, kann es auch schnell mal vorkommen, dass man den Anschluss verliert. Aber wir haben uns jeweils schnell wieder gefunden.

Es war echt sehr viel Spass und das Geld auf jeden Fall wert!


Neuseelands längste Hängebrücke
Auf dem Weg in Richtung Nelson haben wir noch einen Stopp eingelegt bei der längsten Hängebrücke. Wir mussten sogar $5 bezahlen, damit wir drüber laufen konnten. Wenigstens konnten wir auf der anderen Seite noch eine 15 Minuten Wanderung anhängen, wo man noch die Schlucht etwas besser erleben konnte. Die Brücke an sich ist nett, aber nicht gerade der Höhepunkt. Das Seilbähnli neben dran wo man wie auf dem Spielplatz von A nach B fahren kann war zu viel des Guten. Dafür haben wir zum Glück nicht bezahlt!


Aussichten
Wir sind nun in Marahau (Nördlich von Nelson) angekommen. Wir werden hier übernachten und uns morgen den Abel Tasman Track ansehen, beziehungsweise ich werde ihn Adi zeigen.

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