Montag, 20. Dezember 2010

Ich sitze im Regen fest

Seit meinem letzten Eintrag bin ich rasch auf die Fähre gehüpft und schreibe nun meinen ersten Eintrag von der Südinsel. :=) Ich war gestern kurz in Wellington und dort hat es den ganzen Tag geregnet und habe nicht mal EIN Foto von der Hauptstadt Neuseelands gemacht. Tja, wie die Städte halt eben so sind ... ich habe dann ein bisschen Zeit im Internet verbracht und irgendwann hatte ich genug und fuhr zur Fähre und dachte mal, man kann dort sicher auch noch etwas Zeit vertreiben.

Aber als ich beim Check-In war, merkte ich schon, dass es dort nicht noch irgendwie einen Aufenthaltsort gab. Es kam dann so, dass ich auf die frühere Fähre durfte, weil jemand nicht aufkreuzte und so war ich das allerletzte Fahrzeug auf der Fähre. Im Rückspiegel fingen sie an die Klappe hochzufahren...

Anstatt mitten in der Nacht, fuhr ich nun am Abend nach Picton. Dort um ca. 22.00 Uhr angekommen bin ich noch auf einen Caravan Park gefahren und habe dort übernachtet.

Und heute, regnet es immer noch. Und morgen auch noch. :( Und was ist doofer beim Reisen, als schlechtes Wetter? Tja, jetzt weiss ich noch nicht genau was ich so mache, als auf gutes Wetter hoffen. Am 26. Dezember beginne ich einen weiteren Great Walk und bis dahin werde ich eventuell noch einen Tag biken gehen auf dem Queen Charlotte Track und 2-3 Tage Wandern im Nelson Lakes Nationalpark... aber mal schauen, was das Wetter so bringt.

Regenbogen auf dem Weg nach Wellington

Sonntag, 19. Dezember 2010

Whanganui Journey

Es ging Schlag auf Schlag und ich war nicht mehr mit Wanderschuhen sondern mit Badehose und Sandalen im Kayak... um Morgens um 09.00 Uhr war ich dort, wo ich das Kayak mietete (Blazing Paddles) und habe angefangen, meine sieben Sachen in wasserdichte Säcke abzupacken. 5 Säcke waren voll und ich fragte mich, wie ich das alles ins Kayak bringe. Aber diese Frage beantwortete sich bald, als alles verstaut wir, inklusive Zelt und Matratze (die ich mietete).

Ich habe an diesem Morgen noch einem Schweizer Päärchen geschrieben (Damaris und Samuel), die ich bei den Emerald Lakes (Tongariro) getroffen hatte. Sie schrieben zurück, dass sie bald für eine Tagestour mit dem Kayak unterwegs sein würden. Tja, es ging dann noch 10 Minuten, bis sie direkt neben mir aus ihrem Campervan ausstiegen. ;=) Neuseeland ist halt klein. Und somit war auch klar, mit wem ich den Tag verbringen würde, weil sie mich nicht alleine auf den Fluss liessen.

Es gesellte sich dann noch ein zweites Päärchen aus Frankreich dazu (Julie + Philippe), die ebenfalls mit uns fuhren. Alle startklar wurden wir in Cherry Grove ausgeladen und unserem Schicksal überlassen.


Tag 1
Es ging erstmal darum, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Erste Stromschnellen liessen nicht lange auf sich warten. Aber alle Stromschnellen (das gilt für alle Tage), waren ziemlich flach und einfach zu befahren. Also überhaupt keine Gefahr. Der Fluss ist zu 90% sehr ruhig und man ist ständig mit Paddeln beschäftigt. Die Landschaft am ersten Tag war cool, Regenwald auf beiden Wasserseiten, abwechselnd mit Farmland. Daher haben wir auch Kühe, Schafe und Ziegen direkt am Ufer begrüssen und lautstark nachahmen können. ;)
Damaris und Samuel haben es dennoch geschafft, bei einer Stromschnelle rauszufallen (sie waren aber in einem Kanu). Ich habe dann angehalten und versucht, das Boot aus der Strömung zu ziehen.
Irgendwann hielten wir irgendwo bei einem Baum (wo es ein bisschen trockener war, weil es regnete leicht) und hatten Lunch. Bei mir gabs Toastbroat mit Salami und Ketchup.

Nach 4 Stunden oder so kamen wir beim ersten Zeltplatz an, dort wo ich die Nacht verbrachte. Lustigerweise war ich schon einmal dort, vor gut einer Woche oder so, als ich dort einen Geocache fand. ;) Ich kannte mich jedenfalls bestens aus. Die anderen 4 wurden hier wieder aufgeladen und zu ihrem Auto zurück gebracht. Philippe und Julie meinten, dass sie auch hier übernachten würden und noch was zum Abendessen mitbringen. :)

Nach einiger Zeit kamen sie wieder an und brachten Chips und Steak. Ich habe unterdessen ein bisschen Feuerholz gesammelt (weil es eine fast-offizielle Feuerstelle gab) und das hat sich natürlich super getroffen. Wir haben dann die Steak auf dem Feuer gebraten und es war richtig köstlich, wieder mal richtiges Fleisch zu haben!


Tag 2
Bevor ich startete, gingen vier Andere aufs Wasser, die 4 Tage absolvieren. Und nach mir kamen noch zwei Deutsche Mädels. Und so war ich mittendrin und somit abgesichert, wenn was passieren würde. Ich war den ganzen Tag eigentlich alleine unterwegs und bin so richtig auf Erkundungstour gegangen. Wenn immer möglich versuchte, ich in kleine Flüsse reinzufahren und einmal fand ich eine enge Schlucht mit einem kleinen Wasserfall weiter hinten.
Ein anderer Wasserfall war direkt am Fluss und war super anzusehen. Heute war mehrheitlich ein sehr sonniger Tag und dementsprechend auch warm auf dem Wasser, wenn die Sonne so richtig herunter brennt. Ich startete irgendwann so um 10.00 Uhr und kam dann irgendwann so um 18.00 Uhr endlich am Ziel an. Man ist also ziemlich lange auf dem Wasser und am Paddeln. Zwischendurch habe ich einfach nichts gemacht und mich einfach treiben lassen. Das war auch sehr schön. Landschaftlich hat sich vor allem verändert, dass es kein Farmland und Strassen mehr hatte. Nur noch Regenwald. Und meistens hatte es richtige grüne Wände oder gar riesige Felswände direkt am Ufer. Der Fluss schlängelt sich einfach so durch den Nationalpark...

Übernachtet haben ich und die beiden Mädels in einer Hütte die sogar Licht hatte. :) Sie hatten noch nie eine solche Hütte mit Matratzen gesehen und waren auch dementsprechend überrascht. Ich war noch so nett und habe ihnen beim Herauftragen ihrer Boxen vom Kayak zur Hütte geholfen. Es war auch ein ziemlich langer Weg (so ca. 300-500m), aber mit so viel Gewicht und Säcke/Boxen, die man kaum halten konnte war es schon mühsam.

Das Abendrot war sehr schön und mit Schäfchenwolken bestückt. Die Frage war nun, ob das Abendrot ein gutes Zeichen für gutes Wetter war oder die Schäfchenwolken Anzeichen für Regen...


Tag 3
Ich fuhr heute mehrheitlich mit Isabel und Tersa (habe sie dann doch noch nach dem Namen gefragt). Es fing dann irgendwann auch an zu regnen und somit wäre die obige Frage beantwortet. Ich fand auch heute einige kleinen Schluchten zum Reinfahren, aber nichts, das mich vom Hocker haute. Aber es war dennoch lustig, ab und zu den Hauptfluss zu verlassen und mal was Anderes zu machen.

Sobald man mal irgendwo anhielt, war der grösste Kampf, gegen die Sandfliegen bestehen zu können. Das war ein Problem, das sich über alle 5 Tage hinzog. Aber mit ein bisschen Spray und Nicht-Kratzen-Praxis geht das relativ gut. Aber mühsam und ärgerlich sind sie allemal.

Wir waren dann mehr als froh, dass die nächste Übernachtsmöglichkeit ebenfalls aus einer Hütte bestand und wir das Zelt nicht auf nassem Grund aufstellen musste. Eine Hütte ist vielleicht für Weicheier, aber dazu stehe ich. :) Es ist einfach toll, wenn nicht ganz alles nass ist und man im Trockenen kochen kann.

Es gab dann am Abend noch ein paar Runden UNO mit internationaler Beteiligung: Israel, Australien, Kanada, Deutschland und Schweiz.


Tag 4
Es regnete heute nur einmal - nämlich den ganzen Tag. Und zwischendurch war es so stark und mit Wind kombiniert, dass man kaum mehr vorwärts kam auf dem Fluss. Und es wurde auch entsprechend kalt. Die Temperatur des Wassers war jedenfalls angenehm warm im Vergleich. Wir machten dann einmal Lunchpause und wir schlotterten nur noch. Ich fand dann, dass dies der richtige Moment für eine heisse Suppe ist. Nach kurzer Überzeugungsarbeit nahmen auch Isabel und Teresa davon und wenig später waren wir frisch gestärkt und ohne blaue Lippen zurück auf dem Wasser.

Der "Höhepunkt" des heutigen Tages war die "Bridge to Nowhere" (übersetzt: Brücke ins Niemansland). Eine stündige Wanderung führte dorthin und wieder zurück. Wir haben unsere Kayak gekonnt in einem Schlamm-Platz angebunden. Wir waren dann ziemlich froh, als es auch mal nicht regnete und wir bei der Brücke sogar Sonne hatten. Die Brücke war ziemlich imposant anzusehen, vor allem wenn man denkt, dass die Leute diese vor 70-80 Jahren gebaut hatten (betoniert). Aber es war ebenfalls interessant, warum sie dort so eine massive Brücke hatte, irgendwo im Nirgendwo... nur Regenwald rundherum.

Zurück auf dem Wasser ging es 5 Minuten und es regnete wieder... aber auch an diesem Tag war eine Hütte das Ziel und alles war halb so schlimm.


Tag 5
Und dann kam auch schon der letzte Tag ... alle "grossen" Stromschnellen sollten an diesem Tag folgen. Aber neben leichtem Regen und fanden wir nie so richtig heraus, welche nun die grossen Stromschnellen sein sollten. Es war war ein paar Mal schon ein bisschen "interessanter" trocken durchzukommen, aber grosse Probleme bekundeteten wir keine. Nicht mal Teresa (3 Wasserlandungen) konnte ihre Statistik aufbessern. Wir mussten um 13.00 Uhr am Ziel sein und so blieb nicht sehr viel Zeit für grosse Erkundungstouren in andere Flüsse.

Am Ziel hatte es eine Bootsrampe und als wir am Ufer waren und unsere Säcke/Boxen von den Kayak entfernten, hörten wir Donner und dann konnten wir auf dem ruhigen Fluss beobachten, wie die Regenfront auf uns zu kommt... und dann kübelte es so richtig wie aus Eimern. Alles spielte keine Rolle mehr, weil wir eh keinen trockenen Ort mehr hatten...

Eine 150km lange Kayak-Tour durch eindrückliche, mäjestätische und wunderbare Landschaft ging zu Ende. Nach 5 Tagen hat man es sicher langsam gesehen, aber es machte trotzdem jeden Tag immer Spass weiter zu fahren und alles zu erkunden das es gab. Manchmal wünschte man sich, dass nach der nächsten Kurve nicht wieder ein ruhiges Stück wäre sondern wieder mal eine Stromschnelle, aber meistens passierte das Erste. :)

Montag, 13. Dezember 2010

Tongariro in allen möglichen Wetterlagen

Ich mache jetzt mal einen kleinen Sprung in der Berichterstattung lasse mal den Teil weg von New Plymouth bis zum Tongariro Nationalpark. Ich hatte einige Tage Zeit bis ich mit der Wanderung loslegte und so war ich mehrheitlich damit beschäftigt, einige Geocaches zu finden. Unter anderem legte ich auch den gesamten „Forgotten World Highway“ zurück, was einige Stunden dauerte...

So, nun aber zum Interessanten teil. Ich plante meine 4-Tages-Wanderung von Freitag bis Montag, weil ich am Samstag mit Chris und Vera die berühmteste Ein-Tages-Wanderung absolvieren wollte. Für mich hiess dies, am Freitag starten und zur ersten Hütte zu wandern, wo ich dann die Beiden am Morgen treffen würde.



Tag 0
Aber wie man plant, so kommt es ja meistens nicht heraus. Chris machte mich freundlicherweise darauf aufmerksam, dass es am Ende der Tongariro Crossing noch einige Geocaches zu finden gibt, die ich verpassen würde, wenn ich meine 4-Tages Wanderung mache. So entschied mich eben, am Tag 0, diese Caches zu finden und einfach vom Parkplatz hoch zu laufen und wieder runter. Das Wetter war sehr gut und ich war nur mit Kamera und Stativ relativ schnell unterwegs. Es kamen mir schon etliche Leute entgegen, als ich hoch stieg. Diese überholte ich dann wieder als ich runter rannte. Bilanz Geocaches: 5/5.

Tag 1
Es war ein herrlicher sonniger Tag und deshalb hatte ich bereits grössere Pläne im Kopf, als nur bis zur nächsten Hütte zu gelangen. Ich startete relativ früh zum Wandern und war dann auch schon nach 2 Stunden bei der Hütte angekommen, wo ich die Nacht verbrachte. Eben, zu meinem grossen Plan. Ich dachte, ich könnte doch den Vulkun „Mt Ngauruhoe“ schnell besteigen. Ich wusste natürlich, dass ich schon einen Teil der Tongariro Crossing zurücklegen würde, aber das opferte ich gerne für das gute Wetter. Denn der Wetterbericht für den nächsten Tag war nicht sehr rosig. Ich packte nur meine Kamera, Stativ, Wind/Regenjacke, Wasser und 2 Riegel ein und ging los. Ich benötigte nur gut eine Stunde bis zur Abzweigung zum Berg, wo es einfach heisst: „3 Stunden hin und zurück“. Ich legte den Aufstieg schlussendlich in 1h 6 Minuten zurück und war anscheinend ziemlich schnell. ABER, der Aufstieg war alles Andere als nur einfach. Es war sau steil und der grösste Teil ziemlich rutschig (Gravel) und ja, nicht ohne. Krass ist einfach, wie viele Leute da einfach hochsteigen. Ich bin dafür, dass man bei der Abzweigung noch eine Warnung hin stellt… Wie auch immer, ich kam heil oben an und genoss die gute Rundumsicht mit Sicht bis zum Mt Taranaki.
Der Abstieg war dann wieder ein anderes Thema. Der Abstieg bestand eigentlich nur aus Gravel und war dann etwa so, wie man im Tiefschnee einen Hang hinunter geht. Dumm nur, dass man ständig eine Kieslawine vor sich herschiebt und somit vor allem die Leute weiter unten in Gefahr setzt... aber auch hier, ging alles rund und ich war wohl in einem Drittel der Zeit wieder unten. Auf dem Weg zurück zur Hütte fingen an meine Beine richtig müde zu werden und war schlussendlich froh, zurück zu sein, damit ich auch wieder etwas Trinken konnte.

Tag 2
Diesen Tag werde ich wohl nie mehr vergessen. Der Wetterbericht war nicht gut und sagte vor allem Wind voraus, bis zu 85 km/h. Gestern hatte ich bereits 40-50 km/h zuoberst auf dem Vulkan und das war schon heftig. Trotz allem traf ich Chris und Vera am Morgen um 07.00 bei der Verzweigung zur Hütte und sie hatten noch mehr Freunde dabei, so dass wir eine Gruppe von 11 Personen waren. Es war neblig, bewölkt und man konnte eigentlich nicht viel sehen. Chris und Vera hatten die Tongariro Crossing schon einmal gemacht und hatten ebenfalls schlechte Sicht… ich hatte wenigstens den ersten Teil gestern schon bei super Wetter gesehen und wusste, wie es aussehen könnte. Bevor wir die erste richtige Steigung (Devil’s Staircase) absolvierten, windete es schon zügig. Den Einen Geocache konnten wir auch zu Viert nicht finden. ;) Während dem Aufstieg fing es zusätzlich zum Wind noch an leicht zu regnen. Aber bei dem Wind, kann auch leichter Regen schon einen grossen Unterschied ausmachen. Spätestens auf dem Sattel angekommen (wo ich gestern zum Berg abzweigte), waren alle schon ordentlich durchnässt.

Ein Teil der Gruppe war irgendwo voraus und wartete nicht. So bestand schlussendlich die ganze Gruppe aus drei Teilgruppen, was in diesen Bedingungen gar nicht gut war. Die Sicht war nun schon so schlecht, dass wir froh waren, den nächsten Pfahl im Boden zu sehen, der den Weg weist. Wir hatten einfach nur eine weisse Wand vor uns. Auf dem Sattel (South Crater), war es fast windstill. Doch dies sollte nicht lange währen. Der nächste Teil, war das kniffligste Teilstück (Red Crater). Man steigt dabei über einen „Rücken“ hoch, wo man sehr exponiert ist und Wind nicht gerade toll ist. Vor allem nicht wenn es 85 km/h sind. Mitten auf dem Rücken, fanden dann endlich alle der Gruppe wieder zusammen. Dies endete vor allem in einer heftigen Diskussion, wo jeder den andern anschrie um zu erklären, dass man einfach zusammen bleiben muss. In diesen Bedingungen sollte man eigentlich nicht in den Bergen sein… jedenfalls, hier ging es darum zu entscheiden, ob wir zurück zur Hütte (evtl. 3-4 Stunden) oder weiter gehen zur nächsten Hütte (evtl. 2-3 Stunden). Problem war, dass wir noch nicht über den höchsten Punkt der Wanderung (Red Crater) waren. Wir entschieden uns weiter zu gehen, weil der Abstieg genauso gefährlich gewesen wäre. Wir blieben alle dicht beisammen und stoppten praktisch alle 10 Minuten und duckten uns, damit wir nicht von der Kante geblasen wurden. Ich war ja der Einzige mit grossem Rucksack und hatte zusätzliche Angriffsfläche für den Wind, dafür etwas mehr Gewicht...
Ich hatte seit dem Sattel kein Bild mehr geschossen und habe dies auch nicht wieder gemacht bis wir bei der Hütte ankamen. Meine Finger waren einfach nur sehr, sehr kalt. Ich hatte ja schon oft kalte Finger, aber dies war krasser. Ich hatte 3x meine Finger für rund 15 Minuten gerieben und reingehaucht um sie überhaupt noch zu bewegen… wie auch immer, wir kamen gut über den Red Crater und die anschliessende Gravel-Tiefschnee-Abfahrt runter an den Emerald Lakes vorbei. Von diesen „grünen“ Seen konnte man ja ganz knapp etwas erkennen. Ansonsten sah man gar nichts von der Landschaft. Die nächsten 2 Stunden ging es in Richtung Hütte und der Wind blies noch immer sehr stark und wenn es nach mir geht, nahm der Regen zu. Es war schon lange kein Genuss mehr zu laufen, sondern nur noch ein Kampf. Eine Erfahrung, die zwar gut ist, aber ich nicht jedem wünsche.

Dann endlich, war die Hütte in Sicht. Ich war ja der Einzige, der dort blieb. Die Anderen sind nach einer kurzen Pause weiter in Richtung Parkplatz gelaufen. Ich hatte grösste Mühe meine Schuhe mit den Fingern zu öffnen und mich umzuziehen, aber als ich schlussendlich in der warmen Hütte sass war ich einfach nur froh da zu sein.

Nachdem alle Tages-Wanderer die Hütte verliessen blieb nur meine Wenigkeit, die dort übernachtete. Ich genoss die warme Hütte (24°) in vollen Zügen.

Grossen Respekt für Chris und Vera und alle Anderen in der Gruppe, die diesen Tag heil überstanden haben.

Tag 3
Während der ganzen Nacht und am Morgen hörte es nie auf zu winden. Aber als ich dann mit Marika (Hüttenwärtin) zurück in Richtung Emerald Lakes hochwanderte, liess der Wind immer mehr nach und die Sonne zeigte sich allmählich. Marika fand dann auch noch ihren ersten Geocache unterwegs und das nur 100 Meter von der Hütte entfernt. Einmal bei der Abzweigung angekommen , wo ich abbiegen müsste, war aber klar, dass ich nochmals hoch muss zu den Emerald Lakes und Red Crater um die verpasste Aussicht vom Vortag nachzuholen. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich es sah. Ich dachte vor allem an Chris und Vera, die das nun schon zum 2. Mal nicht so richtig sehen konnten. Ich war dankbar dafür, dass ich es sehen durfte. Einfach nur eindrücklich, einmalig, speziell und halt einfach anders, als man sich gewohnt ist. Das ganze Vulkanzeugs gibt halt der Landschaft einen speziellen Charakter, den man nicht einfach so beschreiben kann. Als ich dann einmal auf dem Red Crater war, entschied ich mich, auch noch zum Mt Tongariro zu laufen, wenn ich ja schon mal da war. Die Aussicht von da oben war toll. Lustig war, dass es genau auf dem Gipfel und nur dort, ganz viele Mücken hatte. Erklären konnte ich mir dies allerdings nicht, was diese Dinger auf 1900 Metern verloren haben…

Zurück bei der Abzweigung sattelte ich meinen Rucksack und ging weg von all den Tages-Touristen. Der Weg führte bergab in eine neue und andere Landschaft. Unten angekommen war es mehrheitlich flach, alles Kieslandschaft mit ein paar Büschen. Man hätte es vielleicht mit dem Mond verwechseln können. Nach einiger Zeit erreichte ich eine Hütte, wo ich aber noch nicht übernachtete. Von hier folgte ich kurz einem Schild zu einem Bach. Ich war dann schon etwas überrascht, dort einen schönen Wasserfall vorzufinden, den ich irgendwie gar nicht erwartet hatte in dieser Landschaft.

Von dieser Hütte zu meiner Hütte lief ich mit der Hüttenwärtin meiner Hütte. ;) Diese traf irgendwie die anderen Hüttenwärte zum Lunch und musste nun zurück. Ich habe sie dann wohl etwas überrascht mit meiner Geschwindigkeit. Sie liess mich nach vorne, weil ich den grossen Rucksack hatte und sie nur den Tagesrucksack. Aber es war wohl nicht die beste Idee. Wir hätten jedenfalls fast ihre Bestzeit geschlagen. ;) Diese Hütte (Waihohonu Hut), wurde erst vor 2 Monaten neu eröffnet und war brandneu und riesig. Es gab sogar heisses Wasser dort (dank an Solar). In der Hütte lernte ich dann noch Mara (aus den USA) kennen, mit der ich den nächsten Tag laufen würde.

Tag 4
Heute ging es mehrheitlich darum, zurück zum Van zu gelangen. Ich habe Mara auf dem Weg noch ins Geocaching eingeführt und haben auch 4 Caches auf dem Weg gefunden. :=) Wir kamen relativ schnell vorwärts und so entschieden wir, noch den Abstecher zum Lower und Upper Tama See zu machen. Das Wetter sah zwar ziemlich bedrohlich aus und es windete auch wieder ordentlich, aber es begann glücklicherweise nicht zu regnen. Die beiden Seen war echt ein Hingucker, aber bei gutem Wetter wäre es wohl noch spektakulärer und wäre ein idealer Lunch-Stopp.

Auf dem Weg zurück kamen wir noch am Taranaki Wasserfall vorbei, der auch ganz nett zum ansehen war. Von hier dauerte es nur 30 Minuten zurück zum Whakapapa Village, wo mein Van geparkt war. Ich war sehr froh angekommen zu sein, weil sich meine Wade während den ganzen 5 Stunden etwas gemeldet hatte...

Ich fuhr dann Mara noch zu ihrem Hostel, von wo sie noch irgendwo rumreist, weil sie nur noch 6 Tage hat, bis sie nach Hause fliegt für Weihnachten.

Ich fuhr weiter nach Taumarunui, wo ich mich startklar machte für mein nächstes Abenteuer, die 5-Tages-Kayaktour, welche in 11 Stunden startet.

Montag, 6. Dezember 2010

Vom Schnee zum Beach

Seit dem letzten Bericht ist einiges passiert. Ich bin nach der Insel in Richtung Rotorua aufgebrochen und dann aber kurz vorher bei einem See (Lake Okataina) übernachtet. Es war irgendwie ein idyllischer Ort, sehr wenig los. Ein riesiger Parkplatz und eine Toilette nur für mich. Das Schild „No Overnight Camping“ musste ich irgendwie übersehen haben...

Mittwoch, 1. Dezember
Wieder zurück in Rotorua habe ich dann die wichtigsten Dinge (Einkaufen, Internet, Tanken) erledigt und bin dann in Richtung Westen aufgebrochen. Ich wählte die Überlandroute, weil ich nicht wirklich Lust auf viel Verkehr hatte. Unterwegs habe ich noch ein paar Geocaches gefunden. Mein Tagesziel war New Plymouth an der Westküste. Dort angekommen besuchte ich natürlich zu allererst die Touristen-Information und habe mich mit meinem Wanderziel, dem Mt. Taranaki (oder Egmont) Nationalpark auseinandergesetzt. Ich konnte aber an diesem Abend nicht mehr viel bewerkstelligen und so entschied ich mich noch den Sonnenuntergang zu begutachten. Ich fuhr dann Richtung Sonne, bis mir ein riesiger Fels auffiel direkt neben dem Hafen. Ich kletterte dann da rauf und genoss einen tollen Sonnenuntergang. Ich habe somit innert 3 Tagen den Sonnenaufgang (an der Ostküste) und jetzt den Sonnenuntergang (Westküste) begutachten können. :)


Donnerstag, 2. Dezember
Ich fuhr heute zum Visitor Centre im Egmont Nationalpark und dort lernte ich einiges Interessantes. Einerseits, war ein Wanderweg gesperrt, den ich benötigt hätte um um den Berg zu wandern. Also fiel mal diese 4-Tages-Wanderung aus. Zudem wollte ich auf den Gipfel – und der beste Tag dazu ist der Freitag, also morgen. Und somit änderten sich meine Pläne ein bisschen. Ich habe aber schon in der Stadt einen Eis-Pickel gemietet und war somit ausgerüstet für den Gipfel.

Erwähnenswert ist noch, dass ich den Berg noch immer nicht gesehen hatte (seit 2 Tagen...), weil es immer bewölkt war. Und auch heute, gingen die Wolken nie weg. Und irgendwie wollte ich noch wandern gehen und irgendwie doch nicht. Schlussendlich bin ich den ganzen Tag auf dem Parkplatz gestanden und habe einen faulen Tag eingelegt.

Es wurde schon dunkel und langsam verzogen sich die Wolken – ist noch ein Van auf dem Parkplatz eingetroffen. Hilde (32) aus Deutschland. Man könnte sie auch glatt mit „Heidi“ verwechseln (blonde Zöpfchen). Ein richtiges Aktivbündel – sie klettert, surft, kite-surft, ... ja, halt alles so Dinge die man eher Männern zuschreiben würde. ;) Jedenfalls, wollte sie auch auf den Berg rauf und das traf sich gut. Sie war erfahren aber nicht organisiert/vorbereitet, ich dafür war das Zweite dafür das Erste nicht. So ergab sich dann, dass wir dann beschlossen, zusammen den Vulkan zu besteigen.

Freitag, 3. Dezember
Es war richtig ein sonniger Tag – perfekt um unser Ziel zu erreichen. Um etwa 07.00 Uhr begannen wir, die 1500 Meter Steigung zu meistern. Wir merkten bald, dass wir ziemlich zügig unterwegs waren und wir die angegebenen 8-10 Stunden rauf und runter nie und nimmer gebrauchen würden. Der Weg am Anfang war so ein breiter Karrweg, der einfach nur langweilig war. Nach halber Strecke verwandelte sich der Weg in einen richtigen Bergweg. Daraufhin folgte so ein Gravel-Feld, so Kieselstein-Artig, das halt ziemlich rutschig war. Von dort ging es weiter auf Felsen direkt Richtung Gipfel. Dies war auch das steilste Stück. Wir konnten von hier auch sehen, dass die Wolken immer weiter nach oben drücken, wir aber noch immer in der Sonne waren. Wir konnten den Felsbrocken-Weg bis nach fast ganz oben nehmen, bis wir im schneebedeckten Krater waren. Nach kurzer Karten-Konsultation war klar, wie wir zum Gipfel kommen. Hier setzten wir dann unsere Eis-Pickel ein, einfach zur Sicherheit. Der Schnee war schon genug weich, um immer einen guten Stand zu haben. Oben angekommen war es dann einfach nur geil, sehr geil. Die Rundumsicht gigantisch. Unter dem Berg gab es einfach ein riesiges Wolkenmeer – 360°. Es war ein gutes Gefühl, da oben zu stehen.

Nach einem kurzen Lunch-Stopp beschlossen wir, bald wieder abzusteigen, bevor die Wolken ganz oben waren. Nach etwa 30 Minuten im Abstieg kamen wir dann in die Wolken und die Sicht verschlechterte sich auch dementsprechend.

Nach diesem Effort, ging es zurück in die Stadt und ins Internet. Danach fuhren wir zum Beach und plötzlich sah Hilde ein paar Kite-Schirme über dem Wasser. Dann gab es kein Halten mehr und sie musste dahin. Also fuhren wir mit unseren Vans zu diesem Beach. 15 Minuten später war Hilde startklar mit ihrem eigenen Kite. Ich hatte dem ja noch nie so richtig zugeschaut und habe dann an dem Beach einige Zeit verbracht und versucht, einige gute Fotos zu machen. Ja, so waren wir nun echt direkt vom Schnee ans Meer gefahren. So was ist eben auch nicht überall auf der Welt möglich.



Samstag, 4. Dezember
Hilde blieb am Beach und hoffte auf Wind. Ich entschied mich derweil wieder zum Berg hoch zu fahren und noch eine 2-Tages-Wanderung zu absolvieren – den Pouakai Track. Von diesem Wanderweg hat man eine ziemlich gute Sicht auf den Taranaki, weil dieser Weg nicht direkt am Berg selber ist. Ein zweiter Grund war das Frontbild auf dem Lonely Planet Reiseführer. Das war ein kleiner See, mit dem Spiegelbild des Mt. Taranaki und ich musste einfach an diesen Ort kommen. Und nachdem ich gründlich die Karte studiert hatte, war klar, dass dies auf diesem Wanderweg sein musste.

Die erste Stunde führte der Weg gerade aufwärts und war ziemlich steil. Dann wurde es aber flächer als der Weg dem Berg entlang führte. Der Track wurde dann so gut, dass es meistens alles mit Brettern ausgestattet war und Stufen hatte. So ging es eigentlich bis zur ersten Hütte (Holly Hut) – wo ich aber nur Lunch-Stopp machte. Dumm war hier, dass ich merkte, dass ich das Brot, das ich dabei hatte, schon am faulen war. So war dann mein Sandwich etwas anders aufgebaut. Salami – Käse-Scheibe – Salami, das wars dann auch.
Von dieser Hütte machte ich noch einen stündigen Trip zu einem Wasserfall. Schade, dass der Wanderweg nicht bis zum Wasserfall führte und etwa 200m vorher aufhörte. Ich musste dann halt noch etwas „arbeiten“ bis ich davor stand.

Von der der Hütte bis zu meiner Hütte waren es dann nochmals 2 Stunden. Zuerst musste ich einen Sumpf durchqueren von wo man eine sensationelle Sicht auf den Vulkan hätte (Konjunktiv). Vom Flachen gings dann in das Steile und das alles mit Treppenstufen. Und das tötet mich einfach. Die Stufen wollten fast nicht aufhören und ich hatte fast zu kämpfen... als es dann flacher wurde, wusste ich, es ist nicht mehr weit. Ich konnte dann in der Ferne bereits die Hütte (Pouakai Hut) sehen.

Ich war dann etwas überrascht, dass die Leute, die schon da waren, hauptsächlich am Schlafen waren. Na ja, ich legte dann eine Lese-Pause ein und fing an, Holz zu spalten und Feuer zu machen, bevor ich dann meine 250g Pasta ass. Vor dem Sonnenuntergang packte ich mein Stativ und Kamera und zog los auf die Ebene, rund 5 Minuten oberhalb der Hütte. Hier hatte man ebenfalls eine sehr gute Sicht auf den Vulkan, wenn er denn nicht in den Wolken gewesen wäre. Aber jetzt fing auch das Pokern an, denn mein Ziel war ein anderes. Ich folgte dem Wanderweg für rund 15 Minuten zu dem kleinen See (vom Lonely Planet). Ich merkte schon, dass die Wolken langsam wegzogen und sich der Berg zeigt. Und dann hatte ich die 15 perfekten Minuten mit dem See, dem Spiegel und dem Berg. Das Licht war ideal. Ein super Ort.
Als sich dann die Sonne hinter dem Berg verkroch zog ich wieder zurück in Richtung Hütte und habe dann auf der Ebene oben noch einige gute Fotos machen können mit Abendröte und wolkenfreiem Vulkan. Das Wetter ist schon lustig an diesem Berg. Die Wolken verziehen sich meistens jeden Abend!

Sonntag, 5. Dezember
HAPPY BIRTHDAY MAMI!

Ich startete bei der Hütte mit der Hoffnung, dass die Wolken nicht so dicht sind und sich das bald auflöst. Aber leider war ich nur in den Wolken, dazu ein giftiger Wind und keine Sicht. Zum Glück habe ich gestern Abend alle „wichtigen“ Fotos schon gemacht. Beim See gab es auch keinen Grund längere Zeit zu verbringen. Es ging dann weiter zu einem weiteren Berg (Mt Henry), natürlich mit vielen Stufen, bevor der Weg auf dem Abstieg im Wald endete und die Stufen weniger wurden und sich ein richtig toller Wanderweg durch richtigen Busch, mit vielen Bach-Überquerungen entpuppte. Das war ein richtig toller Abschluss von dieser Wanderung.

Gegen Abend fuhr ich wieder zum Beach wo sich Hilde aufhielt und wir haben dann wieder zusammen Abendessen gekocht.



Weitere Aussichten
So, nun war ich genügend lange in New Plymouth und denke, dass ich den Berg genügend lange gesehen habe. Trotzdem werde ich wohl nochmals in diese Richtung fahren um einen Wasserfall zu sehen. Ich werde aber anschliessend in Richtung Taupo/Tongariro Nationalpark aufbrechen, wo ich am Freitag eine 4-Tages-Wanderung (Great Walk #3) anfange. Gleich darauf folgt nächste Woche eine 5-Tages-Kajaktour (Great Walk #4). Am 20. Dezember geht’s mit der Fähre auf die Südinsel wo ich dann erstmals wahrscheinlich in Nelson stationiert sein werde.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Eine andere Welt

“There are some things in life that you must experience for yourself” hiess es auf dem Flyer und das trifft es eigentlich ziemlich genau. Übersetzt heisst das so viel wie “Es gibt Dinge im Leben die man selbst erlebt haben muss”.

Ich buchte heute eine Tour (das mache ich normalerweise eigentlich nicht) und fuhr mit dem Boot circa 2 Stunden entfernt von Whakatane zur Vulkaninsel „White Island“. Dies ist ein aktiver Vulkan.

Wir ankerten in einer Bucht und wurden dann mit einem Gummiboot auf die Insel gebracht. Dann setzte ich Fuss auf den Boden einer anderen Welt. Man konnte den Schwefel schon vom Boot aus riechen. Aus diesem Grund kriegten wir auch eine Gas-Maske (die allerdings angenehmer zu tragen war als die CH-Gasmaske). Ein Helm gehörte auch zur Ausrüstung. Am Anfang lachte ich noch über die Gasmaske, aber wenig später war klar, dass diese doch nicht so doof ist. Weil der Schwefel-Gestank wurde so extrem, dass man stark hustete. Da es leicht regnete kam auch immer wieder komisches Zeugs in die Augen, das nicht brannte, aber irgendwie komisch war.
Es war dann schon etwas kurios, als die Dame am Anfang der Tour erklärte, was zu tun ist, bei einer möglichen Eruption. Kurios deshalb, weil sie es fast humoristisch erzählte, obwohl das ja gar nicht so lustig war weil wir uns ja auf einem aktiven Vulkan befanden…

Wir trotteten dann durch das Vulkangestein in Richtung Rauch. Es ist schwierig zu erklären, aber wir befanden uns eigentlich im Krater. Es dampfte überall und blubberte und machte, das Gestein und die Farben liessen erkennen, dass einfach alles irreal ist, unvorstellbar. Es bebte nicht oder war gefährlich, es war einfach nur eindrücklich. Wir erreichten dann auch noch den Kratersee, der ganz schön grün gefärbt war. Wir konnten aber das alles nicht ganz so toll sehen, weil ja eben, das Wetter, ziemlich schlecht war.

Die letzte Station der kleinen Wanderung führte an den Überresten der „Werkstatt“ vorbei. Es gab also Leute, die haben dort auf der Insel Schwefel abgebaut, Schwefel erhitzt und somit vom Gestein gelöst, getrocknet und verschifft. Während der ganzen Wanderung hörte man alle diese Storys über irgendwelche Leute die auf der Insel beim Abbau oder sonstigen Entdeckungsmissionen umkamen. Einmal war eine Eruption und das einzige Lebewesen, das überlebt hatte, war eine Katze, die anscheinend, nach Legende, auf dem Wasser zum Boot gerannt sei, als die ersten "Retter" kamen.

Die Tour war nicht ganz billig, aber dennoch habe ich das Gefühl, es hat sich gelohnt. Es war speziell und irgendwie nicht ganz fassbar. Und einmal mehr, zeigte sich, was Neuseeland doch so viele komplett verschiedene Dinge zu bieten hat.