Ich bin gestern von Nelson nach Queenstown gefahren. Und das dauerte doch sage und schreibe 12 Stunden. Alleine im Van war das eine ziemliche Meisterleistung. Ich habe drei Kaffee unterwegs getrunken. Bei mir hat das eben noch einen Effekt.
Wie auch immer, ich habe hier Philippe und Julie wieder getroffen. Heute beginnen wir eine 4-Tages-Wanderung mit unterschiedlichen Starts. Ich werde ab der 2. Nacht mit Ihnen unterwegs sein und die letzten 2 Tage verbringen. Am 11. Januar reisen sie ab nach Auckland.
Ich habe gerade viel Zeit, darum, bis spaeter...
Hier noch meine Route von der Fahrt: http://goo.gl/maps/QDrJ
Donnerstag, 6. Januar 2011
Dienstag, 4. Januar 2011
Heaphy Track
Wie beginnt man ein Jahr besser als mit einer Wanderung? Genau das hatte ich vor. Morgens um 10.00 Uhr wurde ich in Nelson abgeholt. Eine Stunde vorher hatte ich allerdings noch eine andere Sorge. Ich brauchte ein neues Stativ weil ich das „alte“ wieder mal schrottete. Aber welcher Laden hat am 1.1. um 09.00 Uhr schon offen? Glücklicherweise konnte ich dieses Problem schnell beheben und ich war mit einem überdurchschnittlich schweren Rucksack bereit.
Wir benötigten drei Stunden mit dem Kleinbus um an den Start der Wanderung zu kommen. 80% des Weges war der Gleiche wie ich gestern schon selber gefahren war. Aber das spielte mir eigentlich keine Rolle. Wir hatten auch ein wenig Verspätung weil ja erst vor kurzem dieser grosse Sturm war und die Strassen immer noch nicht fertig repariert waren.
Gäääähn...
Die ersten 4 ½ Stunden der Wanderung führten hoch zur ersten Hütte – Perry Saddle Hut. Ich wäre aber unterwegs fast eingeschlafen. Der Wanderweg war breit, uninteressant und monoton. Es ging alles in einem Wald hoch, nicht steil, aber stetig steigend. Aussicht nicht vorhanden. Das einzig interessante an der ganzen Sache waren die etlichen Erdrutsche vom Sturm. Dort musste man jeweils etwas schauen, wie man durch kommt, aber sonst musste man die Füsse kaum heben.
Ich war dann soooo froh, als ich zum Pfahl „Hut 1km“ kam. Ich zählte sogar die 1000 Schritte. Es ging ewig bis ich da war.
Neuer Tag
Ich war ja sehr skeptisch über die ganze Wanderung, nach diesem Start gestern. Aber es war ja ein Great Walk, also konnte es nur noch besser werden. Der neue Tag präsentierte sich vom besten Wetter. Aber dies hielt nicht lange, denn ich bestieg mit zwei Anderen noch den Mt Perry. Oben angekommen sahen wir viele schwarze Wolken und es war ziemlich windig. Die Aussicht war dennoch ziemlich gut und man konnte eigentlich das ganze Gebiet der Wanderung überblicken, was ziemlich cool war. Unten wieder angekommen, kam nicht nur die Sonne wieder zurück, sondern auch der blaue Himmel – komisch, aber ich hatte nichts dagegen.
Die nächsten 1 ½ Stunden knöpften nahtlos an den Vortag an und ich war ziemlich demotiviert. Aber dann kam alles besser. Der Weg führte aus dem Wald hinaus in eine offene Buschlandschaft. Und jetzt hatte man wenigstens mal ein bisschen Weitsicht und man konnte sich Dinge anschauen. Zudem spielten die Wolken so wie ich mir das für meine Bilder wünsche und der Beat war wieder happy – wie schnell das doch geht.
Bei der Saxon Hütte legte ich eine kurze Lunch-Pause ein bevor ich dann mit Kate auf die Wanderung ging. Sie wollte eigentlich ihre zwei Kinder einholen und rannte die Steigungen förmlich. Ich versuchte mit langen Schritten das Tempo zu halten. Ich dachte, ich sei normalerweise relativ zügig unterwegs, aber sie lehrte mich des Besseren. Kurz vor dem Ziel, die James McKay Hütte, kamen wir zum Pfahl, der normalerweise der letzte Kilometer ankündigt. Nur war es diesmal eine „Falle“, denn es hiess noch zwei Kilometer. ;=)
Dritter Tag, das dritte Mal Sonne
Der Wetterbericht in der ersten Hütte sagte Nieselregen, und mehr Regen für die nächsten Tage voraus. Davon waren wir allerdings gar nicht betroffen und hatten eigentlich immer Sonne! Dies motivierte mich auch noch auf den kleinen Hügel neben der Hütte hochzusteigen um die nicht-vorhandene Aussicht zu geniessen. Man konnte immerhin bis zum Meer sehen.
Dann kam wohl das beste Stück der Wanderung. Der Weg war so, wie ich ihn liebe. Schmal, moosig, keine Autobahn – einfach richtig. Es ging nun meistens bergab in Richtung Meer. Nach 2 Stunden oder so kam ich zur Lewis Hütte wo ich mal wieder Lunch-Pause machte. Danach führte der Wanderweg dem Heaphy Fluss entlang und man musste dabei den Fluss mehrmals mit lustigen Hängebrücken überqueren. Diese waren ziemlich schmal und lang. Das Fotografieren darauf wurde zur richtigen Herausforderung ohne die Balance zu verlieren.
Der Weg wurde gegen Ende des Tages immer sandiger und die Bäume waren nun Palmen. Man konnte auch auf diesem Abschnitt die Folgen des vielen Wassers sehen. Oftmals wurde das Ufer und somit der eigentliche Wanderweg einfach weggespült.
Etwa 1 Kilometer vor der Heaphy Hütte konnte man das Meer dann zum ersten Mal richtig sehen und hören. Es war irgendwie richtig cool, nach 3 Tagen dort angekommen zu sein. Spätestens jetzt gefiel mir der Track sehr, sehr gut. Direkt neben der Hütte war eine riesige Wiese und man konnte dann direkt zum Beach runter. Ich war früh dort und hatte viel Zeit zum vertreiben und so war ich beim und im Wasser mit Stativ, Kamera und Badehose – alles was man eben braucht.
Feuer am Beach
Gegen Abend kam die Idee auf, ein Feuer mit dem angeschwemmten Holz am Beach zu machen. Das OK des Hüttenwartin war eingeholt und somit stand nichts mehr im Wege. Es musste nur noch jemand damit beginnen. Schlussendlich endete die ganze Geschichte mit einem tollen Feuer mit fast suprigem Sonnenuntergang im Hintergrund. Es waren extrem viele Leute beim Feuer, was mich eigentlich ziemlich erstaunt hat. Normalerweise gehen immer alle früh schlafen. Vielleicht diesmal nicht, weil es die letzte Nacht für die Meisten war. Ich habe mich dann noch mit Annie unterhalten, eine Amerikanerin, die mit ihrem Ehemann und ihren beiden aktiven Kindern für eine Nacht in der Hütte war. Die beiden Jungs waren auch dabei mir beim Damm-Bau zu helfen.
Düppiger letzter Tag
Zuerst schien es wieder ein sonniger Tag zu geben. Die ersten paar Kilometer freute ich mich riesig über den Morgendunst über dem Meer und im Regenwald. Aber mit der Zeit wurde es immer bewölkter und ich wünschte mir eigentlich, dass die Sonne käme. Auch ohne Sonne war es extrem düppig und die ganzen vier Stunden lief mir der Schweiss nur so vom Kopf...
Es gibt eigentlich sonst nicht sehr viel vom letzten Tag zu berichten. Der Wanderweg führte direkt dem Meer entlang und war nett. Nicht herausragend, aber auch nicht langweilig. Wenigstens man hatte den Blick auf das endlose Meer und die grossen Wellen die sich an den Felsen in Strandnähe überschlugen.
Um 13.30 Uhr wurde ich von meiner Transportfirma am Ende abgeholt und nach ca. 5 ½ (!) Stunden war ich zurück in Nelson. Ich war dermassen steif und müde von dieser langen Fahrt, dass ich eine zusätzliche Nacht in Nelson verbrachte und das erneut bei Barbara vor dem Haus. Ich bekam sogar noch was zum Abendessen, konnte meine Wäsche waschen und die Berichte vervollständigen – herzlichen Dank Barbara für die Gastfreundschaft!!
Der Track in der Zusammenfassung war super. Man muss das gesamte Packet anschauen und man kann dann sagen, es war genial. Der erste Tag ist und bleibt langweilig. Aber das Offene des 2. Tages, der Weg und die Hängebrücken des 3. Tages und die Heaphy Hut und das Meer + das Feuer + die Leute (mit Ausnahmen) die man trifft machen schlussendlich ein weiterer unvergesslicher Track daraus - halt ein wahrer Great Walk! (Great Walk #6)
Aussichten
Ich fahre südwärts.
Wir benötigten drei Stunden mit dem Kleinbus um an den Start der Wanderung zu kommen. 80% des Weges war der Gleiche wie ich gestern schon selber gefahren war. Aber das spielte mir eigentlich keine Rolle. Wir hatten auch ein wenig Verspätung weil ja erst vor kurzem dieser grosse Sturm war und die Strassen immer noch nicht fertig repariert waren.
Gäääähn...
Die ersten 4 ½ Stunden der Wanderung führten hoch zur ersten Hütte – Perry Saddle Hut. Ich wäre aber unterwegs fast eingeschlafen. Der Wanderweg war breit, uninteressant und monoton. Es ging alles in einem Wald hoch, nicht steil, aber stetig steigend. Aussicht nicht vorhanden. Das einzig interessante an der ganzen Sache waren die etlichen Erdrutsche vom Sturm. Dort musste man jeweils etwas schauen, wie man durch kommt, aber sonst musste man die Füsse kaum heben.
Ich war dann soooo froh, als ich zum Pfahl „Hut 1km“ kam. Ich zählte sogar die 1000 Schritte. Es ging ewig bis ich da war.
Neuer Tag
Ich war ja sehr skeptisch über die ganze Wanderung, nach diesem Start gestern. Aber es war ja ein Great Walk, also konnte es nur noch besser werden. Der neue Tag präsentierte sich vom besten Wetter. Aber dies hielt nicht lange, denn ich bestieg mit zwei Anderen noch den Mt Perry. Oben angekommen sahen wir viele schwarze Wolken und es war ziemlich windig. Die Aussicht war dennoch ziemlich gut und man konnte eigentlich das ganze Gebiet der Wanderung überblicken, was ziemlich cool war. Unten wieder angekommen, kam nicht nur die Sonne wieder zurück, sondern auch der blaue Himmel – komisch, aber ich hatte nichts dagegen.
Die nächsten 1 ½ Stunden knöpften nahtlos an den Vortag an und ich war ziemlich demotiviert. Aber dann kam alles besser. Der Weg führte aus dem Wald hinaus in eine offene Buschlandschaft. Und jetzt hatte man wenigstens mal ein bisschen Weitsicht und man konnte sich Dinge anschauen. Zudem spielten die Wolken so wie ich mir das für meine Bilder wünsche und der Beat war wieder happy – wie schnell das doch geht.
Bei der Saxon Hütte legte ich eine kurze Lunch-Pause ein bevor ich dann mit Kate auf die Wanderung ging. Sie wollte eigentlich ihre zwei Kinder einholen und rannte die Steigungen förmlich. Ich versuchte mit langen Schritten das Tempo zu halten. Ich dachte, ich sei normalerweise relativ zügig unterwegs, aber sie lehrte mich des Besseren. Kurz vor dem Ziel, die James McKay Hütte, kamen wir zum Pfahl, der normalerweise der letzte Kilometer ankündigt. Nur war es diesmal eine „Falle“, denn es hiess noch zwei Kilometer. ;=)
Dritter Tag, das dritte Mal Sonne
Der Wetterbericht in der ersten Hütte sagte Nieselregen, und mehr Regen für die nächsten Tage voraus. Davon waren wir allerdings gar nicht betroffen und hatten eigentlich immer Sonne! Dies motivierte mich auch noch auf den kleinen Hügel neben der Hütte hochzusteigen um die nicht-vorhandene Aussicht zu geniessen. Man konnte immerhin bis zum Meer sehen.
Dann kam wohl das beste Stück der Wanderung. Der Weg war so, wie ich ihn liebe. Schmal, moosig, keine Autobahn – einfach richtig. Es ging nun meistens bergab in Richtung Meer. Nach 2 Stunden oder so kam ich zur Lewis Hütte wo ich mal wieder Lunch-Pause machte. Danach führte der Wanderweg dem Heaphy Fluss entlang und man musste dabei den Fluss mehrmals mit lustigen Hängebrücken überqueren. Diese waren ziemlich schmal und lang. Das Fotografieren darauf wurde zur richtigen Herausforderung ohne die Balance zu verlieren.
Der Weg wurde gegen Ende des Tages immer sandiger und die Bäume waren nun Palmen. Man konnte auch auf diesem Abschnitt die Folgen des vielen Wassers sehen. Oftmals wurde das Ufer und somit der eigentliche Wanderweg einfach weggespült.
Etwa 1 Kilometer vor der Heaphy Hütte konnte man das Meer dann zum ersten Mal richtig sehen und hören. Es war irgendwie richtig cool, nach 3 Tagen dort angekommen zu sein. Spätestens jetzt gefiel mir der Track sehr, sehr gut. Direkt neben der Hütte war eine riesige Wiese und man konnte dann direkt zum Beach runter. Ich war früh dort und hatte viel Zeit zum vertreiben und so war ich beim und im Wasser mit Stativ, Kamera und Badehose – alles was man eben braucht.
Feuer am Beach
Gegen Abend kam die Idee auf, ein Feuer mit dem angeschwemmten Holz am Beach zu machen. Das OK des Hüttenwartin war eingeholt und somit stand nichts mehr im Wege. Es musste nur noch jemand damit beginnen. Schlussendlich endete die ganze Geschichte mit einem tollen Feuer mit fast suprigem Sonnenuntergang im Hintergrund. Es waren extrem viele Leute beim Feuer, was mich eigentlich ziemlich erstaunt hat. Normalerweise gehen immer alle früh schlafen. Vielleicht diesmal nicht, weil es die letzte Nacht für die Meisten war. Ich habe mich dann noch mit Annie unterhalten, eine Amerikanerin, die mit ihrem Ehemann und ihren beiden aktiven Kindern für eine Nacht in der Hütte war. Die beiden Jungs waren auch dabei mir beim Damm-Bau zu helfen.
Düppiger letzter Tag
Zuerst schien es wieder ein sonniger Tag zu geben. Die ersten paar Kilometer freute ich mich riesig über den Morgendunst über dem Meer und im Regenwald. Aber mit der Zeit wurde es immer bewölkter und ich wünschte mir eigentlich, dass die Sonne käme. Auch ohne Sonne war es extrem düppig und die ganzen vier Stunden lief mir der Schweiss nur so vom Kopf...
Es gibt eigentlich sonst nicht sehr viel vom letzten Tag zu berichten. Der Wanderweg führte direkt dem Meer entlang und war nett. Nicht herausragend, aber auch nicht langweilig. Wenigstens man hatte den Blick auf das endlose Meer und die grossen Wellen die sich an den Felsen in Strandnähe überschlugen.
Um 13.30 Uhr wurde ich von meiner Transportfirma am Ende abgeholt und nach ca. 5 ½ (!) Stunden war ich zurück in Nelson. Ich war dermassen steif und müde von dieser langen Fahrt, dass ich eine zusätzliche Nacht in Nelson verbrachte und das erneut bei Barbara vor dem Haus. Ich bekam sogar noch was zum Abendessen, konnte meine Wäsche waschen und die Berichte vervollständigen – herzlichen Dank Barbara für die Gastfreundschaft!!
Der Track in der Zusammenfassung war super. Man muss das gesamte Packet anschauen und man kann dann sagen, es war genial. Der erste Tag ist und bleibt langweilig. Aber das Offene des 2. Tages, der Weg und die Hängebrücken des 3. Tages und die Heaphy Hut und das Meer + das Feuer + die Leute (mit Ausnahmen) die man trifft machen schlussendlich ein weiterer unvergesslicher Track daraus - halt ein wahrer Great Walk! (Great Walk #6)
Aussichten
Ich fahre südwärts.
Samstag, 1. Januar 2011
Happy New Year!
Unglaublich wie schnell es geht, dass man schon wieder im Rückstand ist mit Berichte schreiben. Ich wünsche mal zuerst allen ein gutes, erfolgreiches, gesundes und neues Jahr! Ich hoffe, dass ihr alle eure Ziele erreichen könnt. Und nicht vergessen: Lebe deine Träume und träume nicht dein Leben!
So, nun zurück zu mir. Am 30. Dezember (mein Geburtstag, herzlichen Dank an dieser Stelle allen Gratulanten) fuhr ich zu Barbara, eine Primar-Schulkameradin von meinem Mami. Sie wohnt in Nelson seit vielen Jahren und dachte, das wäre ein Besuch wert. Ich war aber erst gegen den Abend dort und so kam es, dass es dann noch Znacht gab und ich die Nacht im Van vor dem Haus verbrachte. :=)

Ausflug zum nördlichsten Punkt der Südinsel
Ein neuer Tag, da muss man auch etwas Neues sehen! Ich entschied mich zum Farewell Spit hochzufahren. Ein langer Weg für nur einen Tag, aber das schreckt mich ja nicht ab. Nach etwa 3 Stunden kam ich endlich dort oben an und entdeckte dann aber ein Schild zu einem Beach: Wharariki Beach. Irgendwie kam mir den Name bekannt vor und so fuhr ich halt diese 6km Gravel Road auch noch. Ich musste dann aber noch ca. 45 Minuten bis zum Ort des Geschehens laufen und hätte mich auch beinahe noch verirrt. ;)
Der Beach war super. Das einzige Doofe war, dass es extrem windig war und ich beinahe die Augen offen behalten konnte ohne Sand darin vorzufinden. Ich kämpfte mich aber gekonnt von Schritt zu Schritt und fand dann sogar noch einen Seehund. Den habe ich vor allem dank des Geruchs zwischen den Felsen gefunden.
Was ich mir immer noch nicht erklären kann ist, wieso der Beach leer war. Ich musste meinen Van auf einem zweiten Parkplatz parken, weil der Erste voll war. Aber wo waren alle diese Leute? Mir wars egal!
Die Zeit schritt voran und ich musste ja noch zurück nach Nelson fahren. Ich entschied mich dann dagegen noch bis zum eigentlichen nördlichsten Punkt zu wandern. Ich war ja schon am nördlichsten Punkt Neuseelands und alle Capes muss ich ja definitiv nicht gesehen haben!



Silvester beinahe verschlafen
Ich schlief die letzte Nacht des Jahres auf dem Zeltplatz wo ich schon zuvor war in Nelson. Der Sonnenuntergang produzierte ein paar nette rotte Wolken. Ich war aber definitiv sehr müde vom Laufen und vor allem vielen Van fahren. Deshalb stellte ich den Wecker für Mitternacht. Aber ohne das Telefon von Andrea hätte ich wohl das Ganze komplett verschlafen. Na ja, es passierte ja nichts Erwähnenswertes vom `10 ins `11.
So, nun zurück zu mir. Am 30. Dezember (mein Geburtstag, herzlichen Dank an dieser Stelle allen Gratulanten) fuhr ich zu Barbara, eine Primar-Schulkameradin von meinem Mami. Sie wohnt in Nelson seit vielen Jahren und dachte, das wäre ein Besuch wert. Ich war aber erst gegen den Abend dort und so kam es, dass es dann noch Znacht gab und ich die Nacht im Van vor dem Haus verbrachte. :=)

Ausflug zum nördlichsten Punkt der Südinsel
Ein neuer Tag, da muss man auch etwas Neues sehen! Ich entschied mich zum Farewell Spit hochzufahren. Ein langer Weg für nur einen Tag, aber das schreckt mich ja nicht ab. Nach etwa 3 Stunden kam ich endlich dort oben an und entdeckte dann aber ein Schild zu einem Beach: Wharariki Beach. Irgendwie kam mir den Name bekannt vor und so fuhr ich halt diese 6km Gravel Road auch noch. Ich musste dann aber noch ca. 45 Minuten bis zum Ort des Geschehens laufen und hätte mich auch beinahe noch verirrt. ;)
Der Beach war super. Das einzige Doofe war, dass es extrem windig war und ich beinahe die Augen offen behalten konnte ohne Sand darin vorzufinden. Ich kämpfte mich aber gekonnt von Schritt zu Schritt und fand dann sogar noch einen Seehund. Den habe ich vor allem dank des Geruchs zwischen den Felsen gefunden.
Was ich mir immer noch nicht erklären kann ist, wieso der Beach leer war. Ich musste meinen Van auf einem zweiten Parkplatz parken, weil der Erste voll war. Aber wo waren alle diese Leute? Mir wars egal!
Die Zeit schritt voran und ich musste ja noch zurück nach Nelson fahren. Ich entschied mich dann dagegen noch bis zum eigentlichen nördlichsten Punkt zu wandern. Ich war ja schon am nördlichsten Punkt Neuseelands und alle Capes muss ich ja definitiv nicht gesehen haben!



Silvester beinahe verschlafen
Ich schlief die letzte Nacht des Jahres auf dem Zeltplatz wo ich schon zuvor war in Nelson. Der Sonnenuntergang produzierte ein paar nette rotte Wolken. Ich war aber definitiv sehr müde vom Laufen und vor allem vielen Van fahren. Deshalb stellte ich den Wecker für Mitternacht. Aber ohne das Telefon von Andrea hätte ich wohl das Ganze komplett verschlafen. Na ja, es passierte ja nichts Erwähnenswertes vom `10 ins `11.
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Knights in shining armour
Eine türkis-goldene Autobahn
Ich habe soeben Great Walk #5 absolviert. Der Abel Tasman Coast Track war wiederum eine sehr andere Wanderung als das was ich bisher gemacht habe. Der Weg führte mehrheitlich die Meerküste entlang und man konnte immer wieder beeindruckende Beaches sehen. Zum Glück ging es nicht nur der Küste nach und es ging mal wieder rein in den Regenwald um die Abwechslung am Leben zu erhalten. Der Weg ist eine Autobahn, zweispurig und kinderwagengerecht. Kommt mal eine Wurzel muss man gerade aufpassen, weil sich die Füsse nicht ans grosse Heben gewöhnt sind. Die Beaches sind sagenhaft. Der Sand ist goldig und das Wasser türkis-blau. Der Regenwald grün. Und der Himmel dunkelblau. Fürs Fotografieren: ideal. So ist es, wenn alles so ist wie es sein sollte, wie bei mir am ersten Tag von Marahau nach Anchorage. Ich lief sozusagen von Beach zu Beach und hatte jedes Mal das Gefühl, die Neuere ist jetzt noch besser als die Letzte. Aber das dachten sich wohl auch viele Andere, denn die Beaches waren ziemlich belagert. Immer wieder eine Herausforderung, ein Foto ohne Leute zu machen. Ein Foto ohne Boot hingegen wurde sehr schwierig. Was da alles auf dem Wasser unterwegs war, unglaublich: Kayak, Wasser-Taxi, Wasser-Töff, Wasser-Skis, Segelboote, Wakeboards, ... hunderte von Geräten.
Mein Begleiter
Ich reise anscheinend nicht mehr allein. Nach Tongariro und Nelson Lakes habe ich es wieder mal geschafft, einen groben Regentag einzufangen. Der zweite Tag präsentierte sich grau. Dennoch regnete es zu Beginn noch nicht. Aber die „schwarze Wand“ mit Regenbogen war ersichtlich. Da man auf dem Abel Tasman Track sich nicht nach Gemüt auf die Wanderung begibt, sondern eher nach dem Zeitplan der Gezeiten, war eine Ebbe-Querung um ca. 08.00 – 09.00 Uhr nach der Hütte erforderlich. Weil dies nicht die letzte Passage des Tages war, musste ich mir überlegen, was ich denn innerhalb dieser ca. 12 Stunden denn alles so tun soll. Ich begab mich auf einen Side-Trip. Der „Falls River Track“ tönte zwar gut, aber entsprach bei Weitem nicht meinen Erwartungen. Für die angegeben 3 Stunden brauchte ich zwar nur 2, aber am Ende des Weges war nicht viel zu sehen. Leider. Zum Glück konnte ich unterwegs noch ein paar Überwachsene-Steine-im-Fluss-mit-Regenwald-im-Hintergrund-Fotos machen. Somit war es wenigstens nicht ganz ein Reinfall.
Zurück zum Regen. Inzwischen hat es angefangen zu nieseln und das ist ja ganz angenehm. Aber ich befand mich im Regenwald und kombiniert mit etwas Sonne verwandelte sich das in eine Sauna. Ich machte mit meinem Schweiss dem Regen in Anzahl Tropfen wohl Konkurrenz. Nach zwei Stunden kam ich zur Bark Bay Hütte, wo ich meinen verlängerten Lunch-Stopp einlegte. Verlängert deshalb, weil ich auf die Flut warten musste. Ich spielte ein bisschen „Canasta“ mit einem tschechischen Paar. Das ist wohl dort ein bekanntes Spiel.
Etwas lesen (aber nicht zu viel, nicht dass das Buch zu früh fertig ist) und schlafen und dann war es dann etwa 16.00 Uhr, so dass ich langsam loslegen konnte. Nach gut einer Stunde kamen wir (Paar aus Auckland und ich) bei der Passage an. Aber die war harmlos. Kurz die Schuhe ausgezogen ging das Ruck-Zuck.
Inzwischen regnete es schon intensiver und als wir bei der Awaroa Hütte ankamen, waren wir auch schon angenehm nass. Kalt war es nicht, aber nass. Die Hütte war vollgestopft mit Leuten und der Ofen an, also so richtig aufgewärmt.
Ja, der heutige Tag war nicht sehr spektakulär. Wenn die Sonne nicht da ist, dann gibt es kein Gold und kein Türkis an den Beaches und der Himmel ist nicht blau. Alles was bleibt ist der grüne Regenwald. =)
Der Wetterbericht des Hüttenwartes sagte 100mm Regen für die Nacht voraus, was wohl ziemlich viel ist. Aber es war auch ziemlich heftig. Es stürmte. Einige nahegelegene Zeltbewohner zogen es vor, in der Hütte am Boden zu übernachten anstatt die Überreste des Zeltes zu suchen.
Flut anstatt Ebbe
Es regnete am Morgen noch immer. Die heikle Passage, die es direkt neben der Hütte zu überqueren galt war voller Wasser. Das Lustige daran, es war Ebbe. Die beiden „Bächlein“, die wohl eher ein Fluss waren, brachten so viel Wasser von den Hügeln, dass eben das ganze Becken voll war anstatt leer. So ging dann bald die Nachricht um, dass wir nicht queren können.
Für die Einen war das doof, für die Anderen weniger schlimm. Für mich war es nicht akzeptabel. Für mich war klar: Great Walk beenden. Viele hatten ein Wasser-Taxi von der nächsten „Ortschaft“ gebucht. Für diese gab es dann eine andere Option. Am ganzen Tag fuhr genau EIN Boot auf dem ganzen Track. Zur Erinnerung: An anderen Tagen wären es Hunderte. Dieses Boot fuhr aber erst am Nachmittag, wenn sich das Wetter bzw. das raue Meer etwas erholt hat. Die Option war vorhanden, dass man im nächsten Ort landen könnte, aber keine Garantie. Ich wäre lieber eine Nacht länger in der Hütte geblieben, als den Track vorzeitig zu beenden.
So kam es, dass ich das machte, was sonst niemand machte. Ich querte die Passage mit Hilfe eines DOC-Hüttenwartes, der zum nahegelegenen Parkplatz wollte. Die tiefste Passage war Bauchnabel-tief (eben, bei Ebbe, versteht sich) und ich musste den Rucksack über dem Kopf tragen. Aber eine Strömung war nicht vorhanden und die Wellen hatten sich in der letzten Stunde genug abgeflacht. Also, es war kein Problem.
Sonne ja, Wind auch
Der Tag präsentierte sich dann bald wieder sonniger. Aber windig blieb es bis zum Schluss. So richtig schöne Beaches wie am ersten Tag habe ich keine mehr gesehen, aber goldiger Sand zu Hauf. Nördlich dieser Ortschaft, an den Namen ich mich gerade nicht erinnern kann, wurden die Leute weniger. Viele hören frühzeitig auf und nehmen das Wassertaxi, das weiter nördlich nicht mehr fährt. Mir gefiel das, so hatte ich den breiten Wanderweg für mich. Bei der Mutton Cove Beach habe ich dann die ersten zwei Seehunde (Seals) gesehen. Die waren aber beide sehr müde und ausser mich anfauchen hatten sie nichts auf dem Programm.
Ich machte dann noch einen Abstecher zum Separation Point, wo man normalerweise auch Seehunde beobachten kann. Ich sah leider nur zwei dort, aber immerhin. Aber die wollten mir auch kein interessanteres Programm bieten. Es war extrem windig hier. Zwei Meere fliessen hier zusammen und man konnte es an den Farben im Meer irgendwie erkennen.
Eine Stunde später war ich bei der letzten Hütte – Whariwharangi (ausgesprochen: Färifärängi) angekommen. Eine aussergewöhnlich historische Hütte. Richtig altertümlich. Diese Hütte diente mal als Haus für ein paar Siedler. Nachdem das Feuer endlich brannte, spielte ich mit Tim (Australier) eine Runde Schach. Dass er gelegentlich als Schach-Trainer fungierte, sagte er mir erst während dem Spiel. Erwartungsgemäss habe ich verloren.
Perfekter Tag zum Schluss
Der letzte Tag war super sonnig und ohne Wolken. Nur waren es nur noch gut eine Stunde zu laufen von der Hütte. Tim und ich machten zwar noch einen Abstecher zum Taupo Point aber nichts Erwähnenswertes dort. Wir fanden noch zwei Geocaches auf dem Weg. In der Nähe des Parkplatzes habe ich noch mit einem Kiwi geredet, der dort mit seinem Boot ankerte. Sein Mast hat es gestern gebrochen – also es hat wohl ziemlich gestürmt. Um 11.30 Uhr fuhr der Bus zurück nach Nelson – mit zwei Mal umsteigen. ;)
Mein Begleiter
Ich reise anscheinend nicht mehr allein. Nach Tongariro und Nelson Lakes habe ich es wieder mal geschafft, einen groben Regentag einzufangen. Der zweite Tag präsentierte sich grau. Dennoch regnete es zu Beginn noch nicht. Aber die „schwarze Wand“ mit Regenbogen war ersichtlich. Da man auf dem Abel Tasman Track sich nicht nach Gemüt auf die Wanderung begibt, sondern eher nach dem Zeitplan der Gezeiten, war eine Ebbe-Querung um ca. 08.00 – 09.00 Uhr nach der Hütte erforderlich. Weil dies nicht die letzte Passage des Tages war, musste ich mir überlegen, was ich denn innerhalb dieser ca. 12 Stunden denn alles so tun soll. Ich begab mich auf einen Side-Trip. Der „Falls River Track“ tönte zwar gut, aber entsprach bei Weitem nicht meinen Erwartungen. Für die angegeben 3 Stunden brauchte ich zwar nur 2, aber am Ende des Weges war nicht viel zu sehen. Leider. Zum Glück konnte ich unterwegs noch ein paar Überwachsene-Steine-im-Fluss-mit-Regenwald-im-Hintergrund-Fotos machen. Somit war es wenigstens nicht ganz ein Reinfall.
Zurück zum Regen. Inzwischen hat es angefangen zu nieseln und das ist ja ganz angenehm. Aber ich befand mich im Regenwald und kombiniert mit etwas Sonne verwandelte sich das in eine Sauna. Ich machte mit meinem Schweiss dem Regen in Anzahl Tropfen wohl Konkurrenz. Nach zwei Stunden kam ich zur Bark Bay Hütte, wo ich meinen verlängerten Lunch-Stopp einlegte. Verlängert deshalb, weil ich auf die Flut warten musste. Ich spielte ein bisschen „Canasta“ mit einem tschechischen Paar. Das ist wohl dort ein bekanntes Spiel.
Etwas lesen (aber nicht zu viel, nicht dass das Buch zu früh fertig ist) und schlafen und dann war es dann etwa 16.00 Uhr, so dass ich langsam loslegen konnte. Nach gut einer Stunde kamen wir (Paar aus Auckland und ich) bei der Passage an. Aber die war harmlos. Kurz die Schuhe ausgezogen ging das Ruck-Zuck.
Inzwischen regnete es schon intensiver und als wir bei der Awaroa Hütte ankamen, waren wir auch schon angenehm nass. Kalt war es nicht, aber nass. Die Hütte war vollgestopft mit Leuten und der Ofen an, also so richtig aufgewärmt.
Ja, der heutige Tag war nicht sehr spektakulär. Wenn die Sonne nicht da ist, dann gibt es kein Gold und kein Türkis an den Beaches und der Himmel ist nicht blau. Alles was bleibt ist der grüne Regenwald. =)
Der Wetterbericht des Hüttenwartes sagte 100mm Regen für die Nacht voraus, was wohl ziemlich viel ist. Aber es war auch ziemlich heftig. Es stürmte. Einige nahegelegene Zeltbewohner zogen es vor, in der Hütte am Boden zu übernachten anstatt die Überreste des Zeltes zu suchen.
Flut anstatt Ebbe
Es regnete am Morgen noch immer. Die heikle Passage, die es direkt neben der Hütte zu überqueren galt war voller Wasser. Das Lustige daran, es war Ebbe. Die beiden „Bächlein“, die wohl eher ein Fluss waren, brachten so viel Wasser von den Hügeln, dass eben das ganze Becken voll war anstatt leer. So ging dann bald die Nachricht um, dass wir nicht queren können.
Für die Einen war das doof, für die Anderen weniger schlimm. Für mich war es nicht akzeptabel. Für mich war klar: Great Walk beenden. Viele hatten ein Wasser-Taxi von der nächsten „Ortschaft“ gebucht. Für diese gab es dann eine andere Option. Am ganzen Tag fuhr genau EIN Boot auf dem ganzen Track. Zur Erinnerung: An anderen Tagen wären es Hunderte. Dieses Boot fuhr aber erst am Nachmittag, wenn sich das Wetter bzw. das raue Meer etwas erholt hat. Die Option war vorhanden, dass man im nächsten Ort landen könnte, aber keine Garantie. Ich wäre lieber eine Nacht länger in der Hütte geblieben, als den Track vorzeitig zu beenden.
So kam es, dass ich das machte, was sonst niemand machte. Ich querte die Passage mit Hilfe eines DOC-Hüttenwartes, der zum nahegelegenen Parkplatz wollte. Die tiefste Passage war Bauchnabel-tief (eben, bei Ebbe, versteht sich) und ich musste den Rucksack über dem Kopf tragen. Aber eine Strömung war nicht vorhanden und die Wellen hatten sich in der letzten Stunde genug abgeflacht. Also, es war kein Problem.
Sonne ja, Wind auch
Der Tag präsentierte sich dann bald wieder sonniger. Aber windig blieb es bis zum Schluss. So richtig schöne Beaches wie am ersten Tag habe ich keine mehr gesehen, aber goldiger Sand zu Hauf. Nördlich dieser Ortschaft, an den Namen ich mich gerade nicht erinnern kann, wurden die Leute weniger. Viele hören frühzeitig auf und nehmen das Wassertaxi, das weiter nördlich nicht mehr fährt. Mir gefiel das, so hatte ich den breiten Wanderweg für mich. Bei der Mutton Cove Beach habe ich dann die ersten zwei Seehunde (Seals) gesehen. Die waren aber beide sehr müde und ausser mich anfauchen hatten sie nichts auf dem Programm.
Ich machte dann noch einen Abstecher zum Separation Point, wo man normalerweise auch Seehunde beobachten kann. Ich sah leider nur zwei dort, aber immerhin. Aber die wollten mir auch kein interessanteres Programm bieten. Es war extrem windig hier. Zwei Meere fliessen hier zusammen und man konnte es an den Farben im Meer irgendwie erkennen.
Eine Stunde später war ich bei der letzten Hütte – Whariwharangi (ausgesprochen: Färifärängi) angekommen. Eine aussergewöhnlich historische Hütte. Richtig altertümlich. Diese Hütte diente mal als Haus für ein paar Siedler. Nachdem das Feuer endlich brannte, spielte ich mit Tim (Australier) eine Runde Schach. Dass er gelegentlich als Schach-Trainer fungierte, sagte er mir erst während dem Spiel. Erwartungsgemäss habe ich verloren.
Perfekter Tag zum Schluss
Der letzte Tag war super sonnig und ohne Wolken. Nur waren es nur noch gut eine Stunde zu laufen von der Hütte. Tim und ich machten zwar noch einen Abstecher zum Taupo Point aber nichts Erwähnenswertes dort. Wir fanden noch zwei Geocaches auf dem Weg. In der Nähe des Parkplatzes habe ich noch mit einem Kiwi geredet, der dort mit seinem Boot ankerte. Sein Mast hat es gestern gebrochen – also es hat wohl ziemlich gestürmt. Um 11.30 Uhr fuhr der Bus zurück nach Nelson – mit zwei Mal umsteigen. ;)
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