Mittwoch, 21. Juli 2010

Regen und Rush-Hour

Heute durfte ich erfahren, was es heisst, wenn es wirklich Winter ist in Auckland. Ich nahm zum Glück heute auch einmal eine Jacke mit, nicht wie in den letzten Tagen. Zuerst aber fuhr ich nach Newmarket, um einen 32 GB - Stick aufzutreiben, den ich für die IPhone-Entwicklung brauche. Nachdem ich im 4. Laden war, bekam ich den dann auch. Dann einen kurzen Sprint zum Bahnhof hingelegt, sonst wäre ich zu spät in der Schule angekommen.

Das wäre eigentlich nicht weiter schlimm gewesen, denn der Lehrer verspätete sich sowieso. Wir waren ganze 6 Studenten im Zimmer! An dieser Stelle müsste ich eventuell noch erwähnen, dass ich zwar an einer Uni bin, aber irgendwie das mit den grossen Vorlesungen hier trotzdem nicht stattfindet. Es findet also auch Klassen-Unterricht statt wie ich mir das von der FH gewohnt bin. Nur sind es hier noch weniger Studenten. Ich glaube diese 6 von heute, sind nie mehr. :)

Das nächste Fach war Multimedia Programming, wie schon gestern, nur war es heute noch langweiliger. Aber wie dem auch sei, ist gut, habe ich noch ein Fach zum Entspannen. ;)

Zurück zum Winter. Als ich um 17.00 Uhr fertig war, packte ich mich in Pullover und Regenjacke ein und zückte meinen grandiosen kleinen Schirm. Der half eigentlich sozusagen nichts, weil es windete aus allen (!) Richtungen, so dass ich mehr Angst hatte um den Schirm als um sonst was. Nass wurde man sowieso überall, weil es eben von überall her Windböen gab.

Jetzt zur Rush-Hour: Um 17.00 Uhr nach Hause fahren zu wollen - unmöglich! Ich stellte mich optimistisch an die Bushaltestelle. Noch 9 Minuten - 5 Minuten - 2 Minuten - Due - Delay - ... ich war immer noch am Warten. Nach 10 Minuten warten (nach Delay), entschied ich mich spontan, die 10 Minuten zum Bahnhof zu laufen und den Zug zu nehmen. Die Strassen waren dermassen mit Autos überfüllt, dass ich dachte, der Zug ist sicherer. Der kam dann auch nur 3 Minuten verspätet. In Newmarket musste ich dann halt 20 Minuten auf meinen Zug nach Ellerslie warten, weil der Fahrplan nicht so gut abgestimmt ist. Ich war dann also um viertel vor 7 zu Hause.

Wer jetzt das Gefühl hat, ich hätte mich aufgeregt, dem ist nicht so. Nachdem ich meinen Love-Pod startklar gemacht hatte, hörte ich weder den Regen, noch den vielen Verkehr, noch den Kondukteur, der mein Billet abstempeln wollte. :) (Geld sparen kann nicht schaden...)

Keine Kommentare:

Kommentar posten