Montag, 10. Januar 2011

Merci et au revoir!

Julie et Philippe - merci beaucoup pour le temps nous avons passe ensemble. C'etait magnifique, brilliante, extraordinaire et superbe. Je vous souhaite pour les autres travailles bonne chance et prendrez son pied. Vous etes une inspiration pour combien de gens comment vous allez par la vie - inclusive moi.

Je me réjouie à l'avance de voire vous de nouveau, peut-etre a la Reunion ou Amérique du Sud ou la France ou la Suisse.

Merci!

Sonntag, 9. Januar 2011

Eine neue Nummer 1

Ich könnte ja jetzt noch meine Fahrt nach Queenstown länger beschreiben, aber es gibt viel Spannenderes als das zu berichten. Nämlich die neueste Wanderung, die ich heute beendet habe. Das gute Stück heisst Greenstone & Caples Track. Das sind eigentlich zwei Wanderungen, die ich einfach aneinander gereiht habe und somit eine 4-Tages-Tour ergab.

Aber zuerst einmal der Reihe nach. Ich traf Philippe und Julie auf einem Campingplatz in der Nähe von Queenstown. Und schon zum zweiten Mal ist es mir passiert, dass ich an einem Ort übernachtet habe, wo ich zuvor schon einmal einen Geocache gefunden hatte. ;) Und bereits zum dritten Mal, dass ich die Beiden traf, regnete es. Wie könnte es auch anders sein. Leider sagte auch der Wetterbericht nicht sehr viel Gutes voraus. Zum Abendessen gab es Burritos und meine weltbekannten Pasta.

Julie und Philippe haben den Routeburn Track gebucht gehabt für heute. Nur war eben das Wetter nicht so toll und so wollten sie dies ändern. Das ging aber nicht, weil alles bereits ausgebucht war (welch ein Wunder...). So war klar, dass wir heute anfangen würden zu wandern, trotz des Wetters.

Für mich hiess das, dass ich den Greenstone Track mache und die Beiden dann bei der Howden Hütte treffe. Also am Tag 2. Und genau so machten wir das. Ich fuhr zum Start meiner Wanderung. Der Weg dahin war allerdings mehr abenteuerlich, als ich das gedacht habe. Ich musste einige Flüsse mit dem Van durchqueren. Aber das Wasser hielt sich in Grenzen so dass ich sicher durchkam. Am Start der Wanderung war es nun doch schon 15.00 Uhr und ich hatte noch sicher 3 Stunden vor mir. Gepackt hatte ich noch nicht. Das alles schnell oder zu schnell erledigt legte ich los und es war ziemlich bewölkt.

Tag 1
Nach knapp einer halben Stunde kam ich an einem kleinen Wasserfällelchen vorbei und wollte mal mein Stativ einsetzen. In dem Moment realisierte ich, dass ich das Verbindungsstück Kamera-Stativ im Van vergessen hatte. Habe dann den Rucksack schnell hinter einen Baum geworfen und bin zurück zum Van gerannt und wieder zurück. Na ja, so kann’s gehen.

Nach rund der Hälfte der Strecke zur ersten Hütte (Greenstone Hut) fing es schlussendlich doch noch an zu regnen. Im Wald drin war das gar nicht spürbar, aber wenn es wieder ins Offene ging, spürte man es doch. Und spätestens jetzt durfte ich mir die Frage stellen, warum ich denn die Regenjacke auch im Van vergessen hatte... nicht dass ich sie anziehen würde während dem Wandern, aber einfach so. Gut, unterwegs fand ich dann eine Stirnlampe die im Schlamm blinkend da lag, dachte mir, ich nehme sie mal mit und frage mal in der Hütte (Jetzt ist klar, ich habe jetzt neu 2 Lampen).

Nass und tropfend kam ich doch noch vor Kochenszeit (19.00 Uhr) in der Hütte an und ich war nicht der Letzte. Kurz nach mir kamen noch Zwei an die heute 8 ½ Stunden unterwegs waren. Da ich ja nun Kleider wechselte, fiel mir auch noch auf, dass mein Pullover wohl in der Nähe der Regenjacke sein muss.

Tag 2
Es sollte heute durch den Tag hindurch besseres Wetter geben. Als es dann aber die ganze Nacht durch regnete und auch am Morgen immer noch regnete war ich schon ein bisschen skeptisch. Aber um ca. 10.00 Uhr zeigte sich plötzlich stellenweise blauer Himmel und ich sah das als gutes Zeichen. Ich packte schnell meine sieben Sachen und legte eine halbe Stunde bereits los.

Nach einer etwas öden ersten Stunde wurde es dann aber so richtig toll. Die Sonne zeigte sich nun und ich lief in einem Tal (eigentlich die ganze Wanderung) mit einem Fluss und nun im offenen Buschgebiet wo auch Schafe und Kühe weideten. Es war einfach eine genial schöne Landschaft hier. Das Licht passte und die Gegend und ich kam fast nicht mehr vom Fotografieren weg. Das änderte sich dann wenig später, als die Wolken wieder die Überhand gewannen.

Der Weg war lange heute, aber selten langweilig. Durch den vielen Regen ergaben sich einige interessante Stellen wo man es kaum vermeiden konnte, nasse Füsse zu kriegen. Nach rund 5 Stunden erreichte ich endlich die erste Hütte (McKellar), wo ich aber nur einen kleinen Essens-und-Trinken-Stopp einlegte. Von hier waren es immer noch zwei Stunden (obwohl ich hoffte, es seien weniger). Eigentlich der gesamte Weg von hier bis zur Howden Hütte war super genial und ebenbürtig zum Milford Track. Das Moos, das ich bisher nur in Milford so gesehen hatte, war auch hier grosszügig vorhanden. Sehr schön.

Dann endlich kam ich bei der Hütte an. Ich hatte kaum mein Zeugs verstaut, trafen auch schon Julie und Philippe ein. Sie hatten gerade ihre 8 Stunden wandern abgeschlossen und war auch entsprechend froh, angekommen zu sein.

Tag 3
Wie beim Milford Track kam mir auch hier eine sehr fragwürdige Idee. Ich wollte den Sonnenaufgang auf dem Key Summit (ein Aussichtspunkt 45 Minuten von der Hütte) sehen. Dass man wohl die Sonne nicht aufgehen sieht in den Bergen, kam mir dann auf dem Gipfel in den Sinn, als ich um 05.25 Uhr oben war. Toll toll, es war saukalt und keine Sonne weit und breit, wie auch, bei diesen Bergen rundherum. Ich wartete lange, sehr lange und dann gab ich auf. Ich war schon am Runterlaufen, als ich eine Bergspitze sah, die nun Licht kriegte. Scheisse, ich musste nochmals rauf. Dann habe ich doch noch ein paar Fotos gemacht bevor ich ziemlich durchgekühlt definitiv aufgab und zurück zur Hütte ging und das Feuer startete.

Wir hatten heute aber noch andere Ziele. Wir hatten noch eine 6-Stunden-Strecke vor uns und so legten wir los. Die erste Stunde kannte ich bereits von gestern, aber dann kamen wir zu einer Abzweigung zum Caples Track. Der führt über einen Sattel und dann in ein weiteres Tal hinein. Bevor es anfing zu steigen, mussten wir noch ein paar Schlamm-Stellen überwinden. Da ich in Front war, machte ich überall den Wasserstand-Test. Es sah ja nicht soooo tief aus, aber als ich plötzlich bis zur Hüfte im Wasser stand war ich schon etwas überrascht. Gestunken hat es etwa so wie die Schwedischen-Oringen-Sümpfe.

Nun ging es aber bergauf zum Sattel. Und dieser Wanderweg ist nichts für Anfänger. ;) Es war steil und man musste häufig auch die Hände gebrauchen um hoch zu kommen. Alles war aber im Wald und meistens waren die Wurzeln unsere besten Freunde. Der Wald war genial schön und zwischendurch konnte man auch wieder die tolle Aussicht geniessen.

Als wir dann oben ankamen, übertraf dies nochmals alles. Es war erstens ein super Gefühl nach der harten Arbeit oben angekommen zu sein, und zweitens hatten wir perfektes Wetter und Aussicht. In der Ferne ragte ein Matterhorn-verdächtiger Berg hervor. Wir hatten dann auf dem Sattel Lunch.

Der Abstieg war nochmals sehr anspruchsvoll, aber nicht ganz so steil wie der Aufstieg. Dafür wurde jetzt der Wald umso gigantischer. Und jetzt kommt der Moment, wo der Milford Track einpacken kann. Dieses Teilstück vom Sattel bis zur nächsten Hütte waren unglaublich. Das Moss, das Grün und der Fluss… ich dachte mir schon während dem Laufen, dass ich das wohl nicht in Worte fassen kann. Ich konnte es leider auch mit Bildern nicht wirklich gut festhalten, jedenfalls nicht so, wie es mich bewegt hat diesen Wald zu sehen. Es war mehr als perfekt. Einfach wunderbar.

Julie und Philippe wurde es dann langsam langweilig in diesem Wald weil es zog sich ziemlich lange bis zur Hütte (Upper Caples Hut). Ich hätte wohl noch zwei Stunden mehr in so einem Wald laufen können...

Tag 4
Auch heute durften wir perfektes Wetter ohne jegliche Wolken begrüssen – welch ein Luxus. Wir hatten noch ungefähr 4-5 Stunden vor uns zurück zu meinem Van. Der Anfang war fast etwas langweilig, der Wald war nicht mehr ganz so spektakulär wie am Vortag. Aber es ging dann nach dieser ersten Stunde oder so wieder ins Offene und es war hier etwa vergleichbar mit Tag 2 für mich. Wir befanden uns wieder in einem Tal mit einem Fluss und Bergen links und rechts. Die Farbe des Wassers war sehr eindrücklich und kombiniert mit dem Busch und dem blauen Himmel ist das einfach toll. Ein Wanderweg kann nie zu 100% interessant sein und so ergaben sich wieder ein paar „schwache“ Stellen, aber alles in allem war auch dieser letzte sehr toll. Unterwegs hatten wir noch eine Lunchpause auf einer Kuhwiese eingelegt. Während dem Siesta der Beiden habe ich dann mal herausgefunden, wie ich meine Kamera richtig benutzen soll und habe dann noch ein paar tolle Fotos gemacht vom Rest der Wanderung.

Zusammenfassung
Wer 4 Tage Zeit hat, nicht auf die Touristen-Wanderungen (Great Walks) Lust hat und noch einen richtigen Wanderweg wünscht, dem kann ich den Greenstone/Caples-Track wärmstens empfehlen. Gutes Wetter empfehlenswert. Man kann das Ganze natürlich auch mit dem Routeburn kombinieren. Mit Routeburn beginnen und entweder mit Greenstone (einfacher) oder Caples beenden (so haben es Philippe und Julie gemacht).
Ich fand es wirklich eine ganze tolle Wanderung und freue mich jetzt schon mit Adi auf dem Routeburn wieder in die selbe Gegen zu kommen.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Moerderische Fahrt

Ich bin gestern von Nelson nach Queenstown gefahren. Und das dauerte doch sage und schreibe 12 Stunden. Alleine im Van war das eine ziemliche Meisterleistung. Ich habe drei Kaffee unterwegs getrunken. Bei mir hat das eben noch einen Effekt.

Wie auch immer, ich habe hier Philippe und Julie wieder getroffen. Heute beginnen wir eine 4-Tages-Wanderung mit unterschiedlichen Starts. Ich werde ab der 2. Nacht mit Ihnen unterwegs sein und die letzten 2 Tage verbringen. Am 11. Januar reisen sie ab nach Auckland.

Ich habe gerade viel Zeit, darum, bis spaeter...

Hier noch meine Route von der Fahrt: http://goo.gl/maps/QDrJ

Dienstag, 4. Januar 2011

Heaphy Track

Wie beginnt man ein Jahr besser als mit einer Wanderung? Genau das hatte ich vor. Morgens um 10.00 Uhr wurde ich in Nelson abgeholt. Eine Stunde vorher hatte ich allerdings noch eine andere Sorge. Ich brauchte ein neues Stativ weil ich das „alte“ wieder mal schrottete. Aber welcher Laden hat am 1.1. um 09.00 Uhr schon offen? Glücklicherweise konnte ich dieses Problem schnell beheben und ich war mit einem überdurchschnittlich schweren Rucksack bereit.

Wir benötigten drei Stunden mit dem Kleinbus um an den Start der Wanderung zu kommen. 80% des Weges war der Gleiche wie ich gestern schon selber gefahren war. Aber das spielte mir eigentlich keine Rolle. Wir hatten auch ein wenig Verspätung weil ja erst vor kurzem dieser grosse Sturm war und die Strassen immer noch nicht fertig repariert waren.

Gäääähn...
Die ersten 4 ½ Stunden der Wanderung führten hoch zur ersten Hütte – Perry Saddle Hut. Ich wäre aber unterwegs fast eingeschlafen. Der Wanderweg war breit, uninteressant und monoton. Es ging alles in einem Wald hoch, nicht steil, aber stetig steigend. Aussicht nicht vorhanden. Das einzig interessante an der ganzen Sache waren die etlichen Erdrutsche vom Sturm. Dort musste man jeweils etwas schauen, wie man durch kommt, aber sonst musste man die Füsse kaum heben.
Ich war dann soooo froh, als ich zum Pfahl „Hut 1km“ kam. Ich zählte sogar die 1000 Schritte. Es ging ewig bis ich da war.

Neuer Tag
Ich war ja sehr skeptisch über die ganze Wanderung, nach diesem Start gestern. Aber es war ja ein Great Walk, also konnte es nur noch besser werden. Der neue Tag präsentierte sich vom besten Wetter. Aber dies hielt nicht lange, denn ich bestieg mit zwei Anderen noch den Mt Perry. Oben angekommen sahen wir viele schwarze Wolken und es war ziemlich windig. Die Aussicht war dennoch ziemlich gut und man konnte eigentlich das ganze Gebiet der Wanderung überblicken, was ziemlich cool war. Unten wieder angekommen, kam nicht nur die Sonne wieder zurück, sondern auch der blaue Himmel – komisch, aber ich hatte nichts dagegen.

Die nächsten 1 ½ Stunden knöpften nahtlos an den Vortag an und ich war ziemlich demotiviert. Aber dann kam alles besser. Der Weg führte aus dem Wald hinaus in eine offene Buschlandschaft. Und jetzt hatte man wenigstens mal ein bisschen Weitsicht und man konnte sich Dinge anschauen. Zudem spielten die Wolken so wie ich mir das für meine Bilder wünsche und der Beat war wieder happy – wie schnell das doch geht.

Bei der Saxon Hütte legte ich eine kurze Lunch-Pause ein bevor ich dann mit Kate auf die Wanderung ging. Sie wollte eigentlich ihre zwei Kinder einholen und rannte die Steigungen förmlich. Ich versuchte mit langen Schritten das Tempo zu halten. Ich dachte, ich sei normalerweise relativ zügig unterwegs, aber sie lehrte mich des Besseren. Kurz vor dem Ziel, die James McKay Hütte, kamen wir zum Pfahl, der normalerweise der letzte Kilometer ankündigt. Nur war es diesmal eine „Falle“, denn es hiess noch zwei Kilometer. ;=)

Dritter Tag, das dritte Mal Sonne
Der Wetterbericht in der ersten Hütte sagte Nieselregen, und mehr Regen für die nächsten Tage voraus. Davon waren wir allerdings gar nicht betroffen und hatten eigentlich immer Sonne! Dies motivierte mich auch noch auf den kleinen Hügel neben der Hütte hochzusteigen um die nicht-vorhandene Aussicht zu geniessen. Man konnte immerhin bis zum Meer sehen.

Dann kam wohl das beste Stück der Wanderung. Der Weg war so, wie ich ihn liebe. Schmal, moosig, keine Autobahn – einfach richtig. Es ging nun meistens bergab in Richtung Meer. Nach 2 Stunden oder so kam ich zur Lewis Hütte wo ich mal wieder Lunch-Pause machte. Danach führte der Wanderweg dem Heaphy Fluss entlang und man musste dabei den Fluss mehrmals mit lustigen Hängebrücken überqueren. Diese waren ziemlich schmal und lang. Das Fotografieren darauf wurde zur richtigen Herausforderung ohne die Balance zu verlieren.

Der Weg wurde gegen Ende des Tages immer sandiger und die Bäume waren nun Palmen. Man konnte auch auf diesem Abschnitt die Folgen des vielen Wassers sehen. Oftmals wurde das Ufer und somit der eigentliche Wanderweg einfach weggespült.

Etwa 1 Kilometer vor der Heaphy Hütte konnte man das Meer dann zum ersten Mal richtig sehen und hören. Es war irgendwie richtig cool, nach 3 Tagen dort angekommen zu sein. Spätestens jetzt gefiel mir der Track sehr, sehr gut. Direkt neben der Hütte war eine riesige Wiese und man konnte dann direkt zum Beach runter. Ich war früh dort und hatte viel Zeit zum vertreiben und so war ich beim und im Wasser mit Stativ, Kamera und Badehose – alles was man eben braucht.

Feuer am Beach
Gegen Abend kam die Idee auf, ein Feuer mit dem angeschwemmten Holz am Beach zu machen. Das OK des Hüttenwartin war eingeholt und somit stand nichts mehr im Wege. Es musste nur noch jemand damit beginnen. Schlussendlich endete die ganze Geschichte mit einem tollen Feuer mit fast suprigem Sonnenuntergang im Hintergrund. Es waren extrem viele Leute beim Feuer, was mich eigentlich ziemlich erstaunt hat. Normalerweise gehen immer alle früh schlafen. Vielleicht diesmal nicht, weil es die letzte Nacht für die Meisten war. Ich habe mich dann noch mit Annie unterhalten, eine Amerikanerin, die mit ihrem Ehemann und ihren beiden aktiven Kindern für eine Nacht in der Hütte war. Die beiden Jungs waren auch dabei mir beim Damm-Bau zu helfen.

Düppiger letzter Tag
Zuerst schien es wieder ein sonniger Tag zu geben. Die ersten paar Kilometer freute ich mich riesig über den Morgendunst über dem Meer und im Regenwald. Aber mit der Zeit wurde es immer bewölkter und ich wünschte mir eigentlich, dass die Sonne käme. Auch ohne Sonne war es extrem düppig und die ganzen vier Stunden lief mir der Schweiss nur so vom Kopf...

Es gibt eigentlich sonst nicht sehr viel vom letzten Tag zu berichten. Der Wanderweg führte direkt dem Meer entlang und war nett. Nicht herausragend, aber auch nicht langweilig. Wenigstens man hatte den Blick auf das endlose Meer und die grossen Wellen die sich an den Felsen in Strandnähe überschlugen.

Um 13.30 Uhr wurde ich von meiner Transportfirma am Ende abgeholt und nach ca. 5 ½ (!) Stunden war ich zurück in Nelson. Ich war dermassen steif und müde von dieser langen Fahrt, dass ich eine zusätzliche Nacht in Nelson verbrachte und das erneut bei Barbara vor dem Haus. Ich bekam sogar noch was zum Abendessen, konnte meine Wäsche waschen und die Berichte vervollständigen – herzlichen Dank Barbara für die Gastfreundschaft!!

Der Track in der Zusammenfassung war super. Man muss das gesamte Packet anschauen und man kann dann sagen, es war genial. Der erste Tag ist und bleibt langweilig. Aber das Offene des 2. Tages, der Weg und die Hängebrücken des 3. Tages und die Heaphy Hut und das Meer + das Feuer + die Leute (mit Ausnahmen) die man trifft machen schlussendlich ein weiterer unvergesslicher Track daraus - halt ein wahrer Great Walk! (Great Walk #6)

Aussichten
Ich fahre südwärts.

Samstag, 1. Januar 2011

Happy New Year!

Unglaublich wie schnell es geht, dass man schon wieder im Rückstand ist mit Berichte schreiben. Ich wünsche mal zuerst allen ein gutes, erfolgreiches, gesundes und neues Jahr! Ich hoffe, dass ihr alle eure Ziele erreichen könnt. Und nicht vergessen: Lebe deine Träume und träume nicht dein Leben!

So, nun zurück zu mir. Am 30. Dezember (mein Geburtstag, herzlichen Dank an dieser Stelle allen Gratulanten) fuhr ich zu Barbara, eine Primar-Schulkameradin von meinem Mami. Sie wohnt in Nelson seit vielen Jahren und dachte, das wäre ein Besuch wert. Ich war aber erst gegen den Abend dort und so kam es, dass es dann noch Znacht gab und ich die Nacht im Van vor dem Haus verbrachte. :=)


Ausflug zum nördlichsten Punkt der Südinsel
Ein neuer Tag, da muss man auch etwas Neues sehen! Ich entschied mich zum Farewell Spit hochzufahren. Ein langer Weg für nur einen Tag, aber das schreckt mich ja nicht ab. Nach etwa 3 Stunden kam ich endlich dort oben an und entdeckte dann aber ein Schild zu einem Beach: Wharariki Beach. Irgendwie kam mir den Name bekannt vor und so fuhr ich halt diese 6km Gravel Road auch noch. Ich musste dann aber noch ca. 45 Minuten bis zum Ort des Geschehens laufen und hätte mich auch beinahe noch verirrt. ;)
Der Beach war super. Das einzige Doofe war, dass es extrem windig war und ich beinahe die Augen offen behalten konnte ohne Sand darin vorzufinden. Ich kämpfte mich aber gekonnt von Schritt zu Schritt und fand dann sogar noch einen Seehund. Den habe ich vor allem dank des Geruchs zwischen den Felsen gefunden.

Was ich mir immer noch nicht erklären kann ist, wieso der Beach leer war. Ich musste meinen Van auf einem zweiten Parkplatz parken, weil der Erste voll war. Aber wo waren alle diese Leute? Mir wars egal!

Die Zeit schritt voran und ich musste ja noch zurück nach Nelson fahren. Ich entschied mich dann dagegen noch bis zum eigentlichen nördlichsten Punkt zu wandern. Ich war ja schon am nördlichsten Punkt Neuseelands und alle Capes muss ich ja definitiv nicht gesehen haben!




Silvester beinahe verschlafen
Ich schlief die letzte Nacht des Jahres auf dem Zeltplatz wo ich schon zuvor war in Nelson. Der Sonnenuntergang produzierte ein paar nette rotte Wolken. Ich war aber definitiv sehr müde vom Laufen und vor allem vielen Van fahren. Deshalb stellte ich den Wecker für Mitternacht. Aber ohne das Telefon von Andrea hätte ich wohl das Ganze komplett verschlafen. Na ja, es passierte ja nichts Erwähnenswertes vom `10 ins `11.